Jahresrückblick 2018.

Wie jedes Jahr gibt es natürlich auch dieses einen Rückblick darüber, was wir über die letzten 12 Monate so veranstaltet haben. Seit jeher schreibe ich, dass das jeweilige Jahr nicht so spannend wie das vorhergegangene sei, aber irgendwie glaube ich, dass das nicht so ganz stimmen kann. 😉

Also los!

Der Hirosaki Park

Januar

Anfang des Jahres unternahmen wir eine wahrlich magische Reise nach Aomori, ihres Zeichens schneereichsten Präfektur Japans. Zwar war es bitterlich kalt, aber es gibt Erfahrungen, die man eben nur in hohem Schnee und mit wenigen anderen Touristen um einen herum haben kann. Ganz besonders im Gedächtnis sind mir noch immer die meterhohen Neputa-Figuren. Absolute Reiseempfehlung für jede Jahreszeit!

Etwas näher an Tokyo dran verbrachten wir einen Tag in Hakone. Vor kurzem hat der „Museen sind eigentlich ziemlich cool“-Schalter umgeklappt und Hakone hat wirklich schöne.

Februar

Festanstellung. Festanstellung. Festanstellung.

Die unter euch, die schon einmal um eine Festanstellung bangen mussten, können sich sicher vorstellen, welche Last mir von den Schultern genommen wurde. Seit das Drama endlich vorbei ist meckere ich auf viel höherem Niveau. 😉

Im Kimono in Shinjuku

März

Da ich um Neujahr plötzlich Besitzerin von sehr schönen Kimonos wurde, ging ich im März mit meiner Freundin Hanna im Kimono Kirschblüten gucken. Allein für die Reaktionen der älteren Damen hat sich das absolut gelohnt. 🙂 Leider hatte ich danach nicht noch einmal die Gelegenheit, Kimono zu tragen, aber hoffentlich ergibt sich da nächstes Jahr etwas.

Ansonsten war ich voller Vorfreude auf den ersten Deutschlandbesuch seit fast vier Jahren und schrieb einerseits über die Flugroute Berlin-Tokyo und andererseits darüber, ob Japaner wirklich nie Urlaub haben.

April

Der April war im Blog sehr ruhig, ich habe lediglich mit Freundinnen Ostern gefeiert. Wie man das halt so macht: Im Yoyogi-Park, dichtgedrängt mit gefühlt hundertausend anderen Besuchern.

Mein Mann auf Naoshima

Mai

Dieses Jahr war das Thema unserer Reisen innerhalb Japans: Weit weg von den Menschenmassen. Denen kann man auch in der Präfektur Tokyo ausweichen, wenn man etwas weiter raus in die Berge fährt.

Wem das noch zu viel ist, für den ist die Präfektur Shikoku vielleicht etwas. Auf der Museumsinsel Naoshima verbrachten wir einen perfekten Tag und auch sonst kann ich von Shikoku nur schwärmen. Der Ritsurin-Garten! Der Schrein Konpirasan! Das Kunstmuseum voller Repliken! Die Udon!

Zwei Sumo-Ringer in Ryōgoku

Juni

Nach inzwischen vielen Jahren in Japan habe ich mir das erste Mal ein Sumo-Turnier angeguckt. Da ich davor wirklich gar keine Ahnung von dem Sport hatte, war der nette ältere Herr, der uns während des Turniers mitteilte, was da gerade vonstattenging.

Irgendwie bürgert es sich langsam bei uns ein, dass wir zum Geburtstag meines Mannes wegfahren, diesmal waren wir in einem sehr schönen (und teuren) Ryokan in Izu. Man gönnt sich ja sonst nichts. 😉

Juli

Um der Hitze zu entfliehen, fuhren wir in die einzige Präfektur, deren Namen ich mir nicht so richtig merken kann: Ist es nun Ibaraki oder Ibaragi? (Ibaraki ist richtig.) Den Rest des Monats verbrachten wir dort, wo wir eine Klimaanlage hatten – Es war einfach zu heiß.

Stockholm

August

Im August war es endlich so weit: Eine Berlinerin und ein Japaner in Berlin. Es war so so toll. 🙂 Da es für euch glaube ich auch immer ganz spannend ist, habe ich auch darüber geschrieben, was meinem Mann an Deutschland so aufgefallen ist. Mit meinen Eltern waren wir außerdem in Stockholm, einer Hauptstadt bei der ich möglicherweise zugeben muss, dass sie schöner als Berlin ist. Bitte sagt Berlin nicht, dass ich das gesagt habe. 😉

September

Nachdem der August so aufregend gewesen war, haben wir es im September ruhig angehen lassen. Mit einer Freundin war ich beim Baseball, anonsten viel zuhause. Ist ja auch mal schön.

Die holländische Windmühle von Sakura

Oktober

Um wieder ein wenig in die Natur zu kommen, fuhren wir an einem Wochenende nach Sukkansawa um ein wenig zu wandern. Richtige Wanderschuhe haben wir noch immer nicht, aber dieser Wanderweg war zum Glück auch mit normalen Sportschuhen zu bewältigen.

In Chiba haben wir auch wenig nach Entspannung gesucht und eine echte holländische Windmühle und einen Monet-Garten gefunden. Dass es sich bei letzterem um einen Monet-Garten handelt, weiß ich auch erst seit den Kommentaren zu dem Beitrag. 😀

November

Mich hat im Herbst plötzlich die Fotowut wieder gepackt, auf der letzten Fahrt des Autos meiner Schwiegereltern sind genau so Fotos entstanden wie bei einem Porträt-Fotokurs und in einem Park in der Nähe. Irgendetwas muss ich mit meinem Geld ja machen. 😀 Ich hoffe, dass ich das nächstes Jahr noch weiter ausbauen kann.

Zu meinem Geburtstag sind wir vorm Berg Fuji Kanu gefahren. Wer hätte es gedacht, aber Kanufahren hat uns riesigen Spaß gemacht. Mein Mann träumt schon davon, den Yukon River in Kanada entlangzupaddeln.

Der Berg Fuji, wunderschön von Wolken eingerahmt

Dezember

Der letzte Monat dieses Jahres war ungewöhnlich kalt, ich zitterte mich durch ihn. Zwar haben wir schön Weihnachten feiern können, aber sonst war nicht viel los. Nennen wir es mal positiv einen entspannten Ausklang des Jahres. 🙂

Dieses Jahr haben wir schon so einiges an Reisen vor, ich freue mich darauf, euch mitzunehmen. 🙂


6 Gedanken zu „Jahresrückblick 2018.

  1. Holger DRechsler sagt:

    Das hast Du aber sehr schön vorbereitet. Schon der zweite Blogeintrag sozusagen von langer Hand vorbereitet. Ich finde auch das aquarellartige verfremden der Fotos ziemlich nah an wirklichen Aquarellem , sehr glaubwürdig.

  2. Eva sagt:

    Hallo Claudia
    Erst mal ein frohes neues Jahr. Finde den Aquarell Effekt auch super. Meine zwei Lieblingsbilder sind das von der Mühle in Sakura und Du im Kimono.

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