Truthahnige Weihnachten.

Anfang des Monats eröffnete mein Mann mir, dass er Freunde zu einer Weihnachtsfeier bei uns zuhause eingeladen hatte. Während wir normalerweise recht klein mit Knödeln aus dem Karton, Rotkraut aus dem Glas und Hähnchen aus dem Supermarkt feiern, sollte es diesmal etwas größer werden.

Wir bestellten also einen Truthahn. Truthahn bekommt man in Japan nicht so einfach, was auch der ursprüngliche Grund dafür ist, warum hier alle Hähnchen essen. Inzwischen gibt es natürlich das Internet und im Internet gibt es den Meat Guy, der vorgekochte Truthähne ins ganze Land verschickt.

Als der Truthahn schon in unsere Tiefkühltruhe geflogen war, meldeten sich plötzliche mehrere Freunde meines Mannes krank, und wir beschlossen, die Feier abzusagen. Schade, aber was kann man machen.

Der Truthahn musste natürlich trotzdem gegessen werden. Zur Verspeisung engagierten wir kurzfristig die Schwiegereltern. Tatsächlich war so viel an diesem eigentlich recht klein aussehenden Truthahn, dass wir noch etwas fürs Frühstück des nächsten Tages übrig hatten, obwohl der Hund sogar etwas abbekommen hatte. Sowohl mein Mann als auch meine Schwiegereltern hatten laut Eigenaussage noch nie vorher Truthahn gegessen.

Außerdem gab es bei uns Rotkraut und natürlich die traditionellen Weihnachtsgerichte Käse, Sushi und Nudeln. 😉

Wir hatten also ein angenehmes Weihnachtsfest, sogar der Weisheitszahn hat aufgehört zu nerven.

In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Lieben:

2 Gedanken zu „Truthahnige Weihnachten.

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