Schwanger in Japan: Schwere Geburt.

In 40 Schwangerschaftswochen hatte ich den tatsächlichen Akt der Geburt immer ausgeblendet. Während der Bauch immer größer wurde, gab es in meinem Kopf nur „schwanger“ und „Kind ist da“, aber kein „gebärend“. Natürlich hatte ich einen Geburtsplan, aber es wirkte für mich immer ein wenig wie etwas, das ich für jemand anders planen würde.

Im Nachhinein war es vielleicht gar nicht so schlecht, dass ich mich gar nicht erst auf irgendeine Idealvorstellung von Geburt festlegen konnte. Schließlich kommt sowieso erstens alles anders, und zweitens als man denkt.

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Wahrscheinlich hat es jeder, der irgendwo auf der Welt schon einmal schwanger war, mit jemandem zu tun bekommen, der sich bereits vor allen Ärzten sicher war, welches Geschlecht das Kind haben würde. Ob man es nun an der Form des Bauches, der Stärke der Morgenübelkeit oder dem Gesicht der werdenden Mutter festmachen will: Das ist natürlich alles Aberglaube.

Ein paar Irrglauben aus Japan möchte ich euch hier einmal vorstellen. 🙂

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