Tokushima: Meeresstrudel und ein Museum voller Fakes.

Der Wetterbericht hatte uns schon vorausgesagt, dass es am Sonntag regnen würde. Nachdem wir zwei wunderschöne Tage in Kagawa verbracht hatten, entschieden wir uns für etwas, das bei jedem Wetter geht: Museen.

Dafür fuhren wir extra in die angrenzte Präfektur Tokushima (徳島県), denn das Museum dort ist ganz besonders: Es beherbergt unglaublich viele der bekanntesten Gemälde unserer Zeit, ob nun die Sonnenblumen von Gogh oder die Mona Lisa. Der Haken: Die Bilder im Otsuka Museum of Art (大塚国際美術館) sind alle nicht echt.

Die Kunstwerke werden in sehr hoher Auflösung auf Porzellanpanele gedruckt. Natürlich verfügen sie nicht über dieselbe Tiefe oder reflektieren das Licht so wie die Originale, aber dafür darf man sie anfassen und ganz genau unter die Lupe nehmen.

Auf drei Stockwerken werden auf fast 30 000m² etwa 1000 Kunstwerke ausgestellt. Im untersten Geschoss befinden sich dabei die ältesten, im obersten die neusten Werke. Während bei den wirklich großen Werken durch die begrenzte Größe, die ein Porzellanpanel haben kann, leicht erkennbar ist, dass es sich hier nicht um Originale handelt, ist das bei den „kleineren“ Bildern oft nicht sofort ersichtlich.

Für einen regnerischen Tag ist das Museum ganz fantastisch, weil man dort wirklich Stunden verbringen kann. Für uns war die erste Etage mit ihren gefühlt tausenden Bildern von Jesus etwas ermüdend, aber die vielen anderen Gemälde, die man sonst nur aus Schulbüchern und in klein kennt in Originalgröße zu sehen, machte das wieder wett.

Da das Gebäude so riesig ist, wird es auch nie eng und man kann sich alles in Ruhe ansehen. Was es in diesem Museum leider gar nicht gibt: Japanische Kunst. Glücklicherweise gibt es da in Japan genug Gelegenheiten, die Originale zu sehen.

Neben dem Museum ist Tokushima für die Naruto-Strudel (鳴門の渦潮) bekannt. Sie entstehen, weil an dieser Stelle die Seto-Inslandsee und der Pazifik aufeinandertreffen. Das Spektakel kann man entweder von einem Boot oder von einer Aussichtsplattform unter einer Brücke beobachten.

Leider regnete es horizontal, weswegen wir von einer Bootstour absahen. Bei schönem Wetter wäre es sicher ein tolles Erlebnis gewesen, aber man kann halt nicht alles haben.

Es gibt übrigens noch etwas, wofür Tokushima bekannt ist: Den Awa Odori (阿波踊り), einen Volkstanz. Den habe ich mir letztes Jahr mit einer Freundin zusammen angesehen, mehr findet ihr im verlinkten Eintrag. 🙂

Mehr:   Awa Odori in Kōenji.

Wir fuhren im Regen wieder zurück, aßen etwas und waren dann so fertig, dass wir uns einfach im Hotelzimmer verschanzten. Muss auch manchmal sein und einen halben Tag hatten wir ja noch.

Kagawa, Teil 3: Wo das Meer war und wo es ist.

Direkt nachdem wir uns den Ritsurin-Garten angesehen hatten, liefen wir zum nächsten Bahnhof. Dort mussten wir feststellen, dass wir gerade die Bahn verpasst hatten, was dieser Gegend dann dazu führt, dass man erst einmal 30 Minuten warten muss. Tja.

Mehr:   Kagawa, Teil 2: Der Ritsurin-Garten in Takamatsu.

Die Bahnen der lokalen Bahnfirma sind so alt, dass ich selbst im tiefsten Chiba noch nie so eine Bahn gesehen habe. Tatsächlich konnten wir an einem der im Innenraum befestigten Schilder erkennen, dass die Bahnen um einiges älter sind als wir. Irgendwie aber auch ganz charmant, dass die alten Bahnen hier noch im Einsatz sind. 🙂

Wir tuckerten eine Stunde durch die Präfektur und kamen letztendlich am Bahnhof Kotoden-Kotohira (琴電琴平駅) an. Dort in der Nähe befindet sich ein bekannter Schrein, der Kotohira-Gū (金刀比羅宮), im Volksmund Konpirasan (こんぴらさん) genannt. Da er auf einem Berg liegt, muss man, um ihn zu erreichen, 785 Stufen hochlaufen. Abkürzungen oder barrierefreie Wege gibt es hier nicht.

Zum Glück geht es aber nicht ständig steil bergauf, zwischen den Treppen befinden sich flache Wege an denen Essen und Trinken verkauft und Gehstöcke ausgeliehen werden.

Im Konpirasan wird die shintoistische Gottheit Ōmononushi-no-kami (大物主神), im Buddhismus als Konpirasan bekannt, verehrt. Er ist der Gott des Wassers und des Donners, und war somit für die Seefahrer wichtig. Aber was macht ein Seefahrergott im Inland? Angeblich kam damals das Wasser bis zu den unterstesten Stufen des Schreins.

Auch heute noch werden im Konpirasan Schiffe gesegnet, ob nun Kreuzfahrtschiffe oder die Schiffe der japanischen Marine. Nicht erschrecken, wenn ihr dort die ein oder andere Flagge sehen solltet, die euch an Japan im zweiten Weltkrieg erinnert: Die Flagge der maritimen Selbstverteidungsstreitkräfte sieht genau so aus, wie damals die der kaiserlichen Marine.

Als wir ankamen hörten wir plötzlich die traditionelle Hochzeitsmusik, und siehe da: Eine Hochzeit! 🙂 Das sieht man ja auch nicht alle Tage. Da der Schrein auch für Glück steht ist er für eine Hochzeit natürlich eine gute Wahl. Ich habe mich auch extra angestellt um einen der gelben Glücksbringer zu kaufen.

Man kann auch tatsächlich noch weitere 583 Stufen nach oben laufen um den Izutama-Schrein (厳魂神社) zu besuchen, aber darauf haben wir verzichtet, weil unsere Beine schon ziemlich wehtaten.

Recht schnell machten wir uns wieder für den Abstieg bereit, weil es inzwischen ziemlich voll geworden war und wir nicht unbedingt in eine der vielen geführten Touristengruppen geraten wollten. Japanische Rentner sind erstaunlich rüstig und liefen die Treppen nicht viel langsamer als wir hoch und hinunter.

Auf dem Weg nach unten merkte ich mit meinen 28 Jahren schon, dass meine Beine langsam nicht mehr mitmachten. Ich hatte dann auch die nächsten Tage Muskelkater, aber wie gesagt: Es gibt zumindest für Besucher keine Abkürzungen.

Am Fuße des Berges kaufte ich noch eine Flasche Yuzu-shu (ゆず酒), Alkohol mit einer japanischen Zitrusfrucht, und dann fuhren wir schon wieder zurück nach Takamatsu. Insgesamt hat der Ausflug sehr viel weniger Zeit in Anspruch genommen, als ich es erwartet hatte.

So schafften wir es tatsächlich noch auf die kleine Insel Megijima (女木島), die nur etwa 20 Minuten vor Takamatsu liegt. Leider fanden wir die Insel nicht sonderlich spannend. Zwar gibt es auch hier Kunst, die man sich ansehen kann, aber an dem Tag, an dem wir dort waren, war kein einziges Restaurant oder auch nur ein Laden geöffnet.

„Möwenparkplatz“ (カモメの駐車場) im Hintergrund, „Erinnerungen an das 20. Jahrhundert“ (20世紀の回想) im Vordergrund

„Island Theatre Megi“

„Mekon“ (女根)

Es ist eine kleine Insel, auf der man hauptsächlich ältere Menschen sieht. Die Grundschule dort hat geschlossen. Für die erzwungene Entschleunigung vielleicht kein schlechter Ort, aber nachdem wir eine Fähre verpasst hatten, warteten wir sehnsüchtig auf die nächste. Dass wir seit einigen Süßigkeiten am Konpirasan seit dem Morgen nichts mehr gegessen hatten, spielte da sicher auch hinein.

Andere Inseln lohnen sich mehr als Megijima, außer man möchte unbedingt die Installation „The Presence of Absence“ (不在の存在) von Leandro Ehrlich sehen oder hat die anderen Inseln schon durch.

Wir fuhren am späten Nachmittag wieder mit der Fähre zurück nach Takamatsu und ärgerten uns ein wenig, das gute Wetter auf Megijima verplempert zu haben. Am Sonntag war nämlich Regen angesagt.

Kagawa, Teil 2: Der Ritsurin-Garten in Takamatsu.

Am Morgen unseres zweiten Tages liefen wir von unserem Hotel zum Ritsurin-Garten (栗林公園 Ritsurin-Kōen). Hierbei handelt es sich um den größte Garten Japans, der als Kulturschatz gewertet wird. Er wurde im 17. Jahrhundert vom Feudalfürsten (大名 Daimyō) in Auftrag gegeben.

Direkt hinter dem eigentlichen Garten befindet sich der Shiunzan-Berg, der den Garten noch größer und grüner erscheinen lässt. Ursprünglich wurde der Berg von beiden Seiten von zwei Flüssen eingeschlossen, doch der eine Fluss wurde vom Ritsurin-Garten verdrängt. Das hat den Vorteil, dass das Wasser  durch den Garten fließt und viel klarer ist, als es in vielen Gärten Tokyos der Fall ist.

Normalerweise nehmen wir nicht an den kostenlosen Führungen teil, aber diesmal wurden wir angesprochen, und Herr Matsuo erzählte uns viel über die Geschichte und die einzelnen Elemente des Gartens, das wir alleine nie herausgefunden hätten.

Während im Namen des Ritsurin-Gartens Kastanien erwähnt werden, wird man dort keinen einzigen Kastanienbaum finden. Dafür stehen dort viele Kiefern, etwa 1400. Dass man bei Kiefern zwischen Frauen-Kiefern (女松 Onna-Matsu) und Männer-Kiefern (男松 Otoko-Matsu) unterscheidet, hörte ich dort das erste Mal. Frauen-Kiefern, oder eigentlich Rotkiefern (赤松 Akamatsu), haben eine relativ glatte Rinde und weiche Nadeln. Männerkiefern, oder eigentlich Schwarzkiefern (黒松 Kuromatsu), haben eine grobere Rinde und stechende Nadeln.

Im Garten werden hauptsächlich schwarze Kiefern eingesetzt, aber an strategisch wichtigen Punkten stehen vereinzelt rote Kiefern. Außerdem gibt es eine Ehepaar-Kiefer (夫婦松 Meotomatsu), die aussieht, als käme eine schwarze und eine rote Kiefer aus demselben Stamm.

Eine Schwarzkiefer (黒松) oder Männer-Kiefer (男松)

An einem der sechs Teiche des Parks, die alle miteinander verbunden sind, steht ein Teehaus. An allen Seiten geöffnet bietet noch einmal eine andere Perspektive und kann sogar für Hochzeiten verwendet werden. Leider waren wir etwas zu früh dort um Tee genießen zu können.

Der Garten wurde nach dem Prinzip „ein Schritt, ein Ausblick“ (一歩一景) angelegt, und tatsächlich ist der Garten wirklich unglaublich fotogen. Das fanden auch die Damen und Herren des Michelin Travel Green Guides und gaben dem Garten drei Sterne. Das heißt, in ihren Augen lohnt es sich Takamatsu allein für den Garten zu besuchen. Ich stimme zu. 🙂

Generell würde ich jedem, vor allem denen unter uns, die keine große Ahnung von Gärten haben, eine Führung empfehlen. Am einfachsten geht das sicher, wenn man Japanisch spricht, aber es gibt auch Touren auf Englisch. Wenn man auf Deutsch besteht, gibt es auch Audioguides, die man für 200¥ ausleihen kann. Aber natürlich ist der Garten auch ohne großartige Hintergrundinformationen eine große Freude. Weil wir noch große Pläne hatten, sahen wir uns nur den Südteil des Gartens an, aber der Nordteil ist sicherlich genauso schön.

Das beliebteste Fotomotiv des Gartens ist die Vollmondbrücke (円月橋 Engetsukyō). Wenn man den Mond vom Teehaus aus nicht sehen kann, soll sie ebendiesen ersetzen.

Außer zu Fuß kann man den Garten auch vom Boot aus erkunden. Die Tickets kosten für Erwachsene 610¥ und die Fahrt dauert 30 Minuten. Leider mussten wir diesmal darauf verzichten, aber Herr Matsuo versicherte uns, dass man von dort noch einmal eine ganz andere Sicht auf den Garten hat. Jetzt haben wir aber einen guten Grund, um noch einmal nach Takamatsu zu fahren.

Nach etwa eineinhalb Stunden verabschiedeten wir uns von Herrn Matsuo und machten uns auf den Weg zum nähsten Bahnhof.

Kagawa, Teil 1: Naoshima.

Vor inzwischen fast einer Woche stiegen wir um halb sieben Uhr morgens in den Shinkansen und fuhren dreieinhalb Stunden nach Okayama. Innerhalb Japans ist für mich die Grenze des per Bahn zu Erreichenden im Süden bei Yamaguchi (südlich von Hiroshima) und im Norden bei Aomori, wo wir im Winter waren. Alles andere kann mit der Bahn umweltfreundlich und vor allem auch für meinen Körper viel verträglicher erreicht werden ohne zu viel Zeit zu opfern. Ich bin kein großer Fan von Flügen.

Mehr:   Okayama: Kurashiki.

Von Okayama fuhren wir mit dem Bus nach Uno und stiegen in die Fähre nach Naoshima (直島). Naoshima ist auch bei ausländischen Touristen sehr beliebt, mit uns an Bord waren vor allem viele Franzosen.

Nach einer recht kurzen Fahrt auf Naoshima angekommen, besorgten wir uns sofort Fahrräder. Meine Schwiegereltern waren schon einmal auf Naoshima gewesen und hatten uns dringend geraten, Fahrräder mit Elektromotor auszuleihen. Teils geht es auf der Insel ziemlich steil bergauf, da hilft ein wenig Unterstützung.

Naoshima ist nicht nur eine schöne Insel am Seto-Inlandsee, sie ist die Kunstinsel Japans. Für Fans des japanischen Architekten Tadao Ando (安藤 忠雄) gibt es nicht ein, nicht zwei, nicht drei, sondern ganze vier Museen bzw. Kunstinstallationen, die von ihm entworfen wurden. Wir haben uns so einiges angesehen, obwohl wir sicher auch noch einmal hinfahren könnten.

Da wären zum Beispiel die Häuser des Art House Projects (家プロジェクト). Verschiedene Künstler haben sich sieben Gebäuden angenommen und sich in ihnen künstlerisch entfaltet. Weil wir zwei Kombitickets für sechs von sieben gekauft hatten, sahen wir uns natürlich auch genau diese sechs an. Man muss es ja auch nicht übertreiben. 😉

Haisha (はいしゃ)

Besonders gut gefallen hat uns das Haisha (はいしゃ Zahnarzt), eine ehemalige Zahnarztpraxis, die jetzt eine Installation über Träume enthält;  das Ishibashi (石橋), in dem ehemals eine reiche Familie gelebt hat, und in dem jetzt Bilder ausgestellt sind; und der Minamidera (南寺) von Tadao Ando, in dem in einer Installation von James Turrell mit dem Sehsinn gespielt wird.

Leider darf man in den meisten Häusern nicht fotografieren, aber ich wollte euch trotzdem ein paar Fotos zeigen. Die Verbindung zwischen der Umgebung, also den umliegenden Häusern und der Natur, und der Kunst fand ich überall sehr gut gelungen. Insgesamt sind die Installationen alle sehr unaufgeregt. Da es nicht übermäßig voll war, konnten wir uns auch alles in Ruhe ansehen und auf uns wirken lassen.

Gōkaisho (碁会所)

Goōjinja (護王神社)

Minamidera (南寺)

Erstaunlicherweise passt auch die moderne, dunkle Architektur der Gebäude, die nicht von vornherein bestanden, ausgesprochen gut zu dieser Insel.

Das populärste Motiv ist ohne Frage dieser gelbe Kürbis der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama (草間 彌生). Er steht in der Nähe eines der großen Museen auf der Insel, dem Benesse House Museum. Dieses selbst ist eine typische Tadao-Ando-Betonkonstruktion, in ihm sind verschiedenste Bilder und Objekte ausgestellt. Am schönsten gefiel mir das Große Bild „Yellow and Black Boats“ der Künstlerin Jennifer Bartlett. Es befindet sich direkt vor einer großen Glaswand und einem kleinen Außenbereich. Wenn man sich in diesen begibt und die Landschaft betrachtet, sieht man etwas entfernt einen Strand mit zwei Boten, die wie auf dem Bild angeordnet sind.

Die Museumsanlage beeinhaltet nicht nur das Museum an sich, sondern auch ein Hotel und weitere sich im Außenbereich befindende Kunstwerke.

Vor unserer Weiterreise von Naoshima wollten wir noch ein anderes Museum besuchen, wir fuhren also mit unseren Fahrrädern bergauf und bergab, bis wir das Chichu Art Museum (地中美術館) erreichten. Auch dieses ist von Tadao Ando entworfen und hat eigenhändig die Meinung meines Mannes zu Ando geändert. Während er Ando sonst immer Betonfetischismus vorgeworfen hatte, schlug ihn dieses Gebäude in seinen Bann. Leider darf man, sobald man das Gelände betritt, keine Fotos mehr machen, aber die gibt es auf der oeben verlinkten Website. Das Gebäude befindet sich großteils unter der Erde, deswegen auch der Name: Chichū bedeutet „in der Erde“.

Auf dem Weg

Das Gebäude beherbergt drei Ausstellungen: In einem Raum, den man nur mit Hausschuhen betreten darf werden sechs der Teichbilder von Claude Monet (wenn man in Japan lebt könnte man fast denken, dass Monet ausschließlich Bilder vom Seerosenteich gemalt hätte) gezeigt.

In einem weiteren, sehr viel größeren Raum, befindet sich die Installation Time/Timeless/No Time von Walter de Maria. Mit der mich sehr an eine Kirche erinnernden Atmosphäre konnte ich mich leider nicht so richtig anfreunden.

Die dritte Ausstellung zeigt Werke von James Turrell, dem Künstler vom Minamidera. Eines sieht aus wie ein großes blaues Viereck an der Wand, zu dem eine schwarze Treppe führt. Zusammen mit jemandem vom Museum kann man diese Treppe hinaufgehen und in das Viereck steigen. Klingt sehr unspektakulär, war aber eine meiner liebsten Installationen auf der ganzen Insel.

Wir fuhren zurück zum Hafen, mit Karacho die Hügel hinunter, den kühlen Wind auf der Haut. Auf der Fähre nach Takamatsu war es dann aber schon so kühl, dass wir uns unter Deck versteckten. Ein langer Tag mit vielen Eindrücken ging so mit dem Tuckern des Fährmotors fast zuende.

Naoshima ist eine wunderschöne Insel mit viel Natur und viel Kunst. Wenn man beidem nicht allzu abgeneigt ist, kann man dort sicher auch mehr als einen Tag verbringen. 🙂