Filmzeit: Der dritte Mord.

Wenn wir letztes Jahr im Kino waren, lief vor dem Film fast immer der Trailer für einen japanischen Justizthriller. Als wir letztens etwas angeheitert durch die Reihen beim Filmverleih liefen, fiel uns die DVD für eben diesen ins Auge, und er wurde kurzerhand ausgeliehen.

Letztes Jahr lief der Film auch bei den Internationalen Filmfestspielen in Wien (Viennale). 🙂 Der Regisseur sollte einigen Filmfreunden durch “Like Father, Like Son” (そして父になる Soshite Chichi ni naru) bekannt sein.

Weiterlesen

Zu Ostern durch die Massen.

Letzten Sonntag verließ ich das Haus um elf Uhr morgens, um mich im Yoyogi-Park mit Freundinnen zu treffen. Wir hatten letztes Jahr schon ein Oster-Picknick veranstaltet, und damit sich Traditionen entwickeln, muss man sie pflegen.

Anders als Weihnachten wird Ostern in Japan gar nicht gefeiert. Die meisten haben schon eimal etwas davon gehört, wissen aber weder um die Traditionen (Ostereier!) noch die Charaktere (Osterhase!)* Bescheid. Damit wir unsere Schokoladenhasen nicht alleine zuhause essen müssen, treffen wir uns also.

* Ich bin in einem nichtreligiösen Haushalt aufgewachsen.

Weiterlesen

Mit Kimono zu den Kirschblüten.

Am Sonntag Morgen schob ich in unserem Wohnzimmer alles zur Seite, holte eine große Kiste aus unserem kleinen Lagerraum, legte alles zurecht und begann, mir einen Kimono anzuziehen.

Einige erinnern sich vielleicht noch daran, dass ich Anfang diesen Jahres einige Kimonos vermacht bekommen hatte. In den Wochenenden hatte ich immer wieder geübt, einen zumindest einigermaßen akzeptabel anzubekommen. Yukata, die dünnen Baumwollkimonos, die im Sommer getragen werden, finde ich da viel einfacher: Es gibt nicht so viele Lagen, und der Stoff ist rauher und damit (finde ich) einfacher zu handhaben. Den Standard-Obi-Knoten für Yukatas bekomme ich auch im Schlaf hin.

Weiterlesen