Wie einige von euch vielleicht wissen, habe ich den JLPT N1. Das ist der schwerste der Standard-Japanischtests für Ausländer. Tatsächlich entspricht der Test aber nur in etwa dem B2 bis C1-Niveau des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (CEFR). Soll heißen: Da geht noch was.
Galileo: Der japanische Sherlock Holmes.
Vor vielen Jahren fragte meine Schwiegermutter, ob ich nicht einige Bücher, die sie ausgelesen hatte, haben wollen würde. Ich wollte zu der Zeit mehr auf Japanisch lesen und nahm dankend an. So machte ich die Bekanntschaft mit dem profiliertesten Krimiautoren Japans und seinem bekanntesten Charakter: Higashino Keigo (東野圭吾) und Galileo.
Japanische Regeln: In der Bahn.
Japanische Bahnen sind voll. Das weiß jeder, viele Leute haben auch das Bild von den Herren mit den weißen Handschuhen, die Passagiere in die Bahnen quetschen, im Kopf.
Was viele Besucher nicht sofort mitbekommen, sind die vielen Regeln. Das ist für Touristen absolut verzeihlich, wird aber wirklich peinlich, wenn man länger hier lebt. Wie sagt der Engländer so schön? When in Rome, do as the Romans do.
Hier also die einfachsten Regeln, um nicht den bösen Blick abzubekommen. Ihr wisst, welchen ich meine. 😉
Woran sterben Japaner eigentlich?
Es geistern so einige Theorien dazu durchs Internet, woran Japaner versterben. Teilweise finde ich die ganz lustig, denn es ist irgendwie Schrödingers Japaner: Einerseits haben Japaner eine der längsten durchschnittlichen Lebenserwartungen der Welt (Japan 83,84 Jahre, Deutschland 81,09 Jahre), andererseits könnte man von Geschichten aus dem Internet ausgehend aber auch annehmen, dass Japaner sich mit Mitte dreißig allesamt das Leben nehmen – Und wenn nicht, werden sie zu Tode gearbeitet. Räumen wir also kurz mal auf: