
Ostern ist in Japan kein besonderer Tag. Weihnachten hat man sich vom Westen stark abgeschaut, aber das Osterfest war wahrscheinlich entweder zu langweilig oder zu abstrus (Stichwort: Zombie-Jesus). Mein Mann fragte letztens, als ich mit meinen Eltern skypte, tatsächlich, was man denn an Ostern so macht. 😉
Wenn man also zumindest so ein bisschen Ostergefühl haben will, muss man sich mit anderen Ausländern zusammentun. So getan dieses Jahr. Obwohl, eigentlich war es glaube ich gar nicht von vornherein ein Osterpicknick, es wurde nur letztendlich dazu.

Jeder brachte etwas zu essen und zu trinken mit, und tatsächlich waren Osterschokolade und gefärbte Eier vertreten. 🙂 Dann spielten wir ein scheinbar deutsches Osterspiel, bei dem die gefärbten Eier aneinandergehauen werden. Das schwächere Ei, also das, dessen Schale zuerst bricht, wird gegessen. Ich kannte das nicht, kennt es einer meiner Leser?
Wir ließen uns also im Yoyogipark (代々木公園 Yoyogikôen) die Sonne auf die Bäuche scheinen, aßen viel und tranken Sekt und anderes. Im Park waren noch viele andere Besucher, so richtig allein ist man hier schließlich nirgendwo, darunter auch ein sehr flauschiger:

Dieses Schlappohr ließ es sich gutgehen und hatte überhaupt keine Angst. 🙂 Super entspannt und super weich, aber wahrscheinlich nicht aktiv genug, um Ostereier zu verstecken.
Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Osterwochenende, ob mit oder ohne Osterhasen. 🙂