Ein Ausflug nach Tochigi: Sukkansawa.

Weil wir in Tokyo ständig von Menschen umgeben sind, versuchen wir zumindest am Wochenende irgendwo zu sein, wo wir nicht so viele Menschen sehen. Meist ist das zuhause, manchmal fahren wir aber auch aufs Land.

Letzten Sonntag stiegen wir am frühen Morgen ins Auto, um nach Sukkansawa (スッカン沢) in Tochigi zu fahren. Dass Sukkansawa etwa drei Stunden von unserem Haus entfernt ist, bedeutete, dass ich im Auto noch ein wenig schlafen durfte während mein Mann so gut wie möglich versuchte, die Stadt hinter sich zu lassen, bevor sich ein Stau bilden konnte.

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Spirituelles Japan: Von Ikigai, Shinrinyoku und dem Wa.

Bei meinem Deutschlandbesuch in Berlin machte ich einen Abstecher zum Bücherkaufhaus Dussmann und fand dort einen ganzen Tisch voller Bücher über die japanische Praxis des Waldbadens oder Shinrinyoku (森林浴).

Im Internet findet man lange ausladende Berichte über den Ikigai (生き甲斐), den angeblichen geheimen Weg zu einem langen und erfüllten Leben und eine Suche auf Amazon.de zeigt, dass auch darüber viele Bücher veröffentlicht wurden.

Und letztendlich wurde ich vor kurzem von einer Leserin gefragt, wie man in Japan das Wa (和) im täglichen Leben mitbekommt.

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Filmzeit: Die Insel der Hunde.

Auf meinem Flug nach Helsinki vor inzwischen über einem Monat hatte ich fast neuneinhalb Stunden Zeit. Was macht man mit dieser ganzen Zeit, länger als ein ganzer Arbeitstag? Man schaut Filme, ist ja klar.
Ein Film, den Finnair im Angebot hatte, und den ich sowieso auf DVD hatte sehen wollen, war Wes Andersons “Isle of Dogs”.
Das ist natürlich kein japanischer Film, aber ein Film der in Japan spielt und in dem Japanisch gesprochen wird. Es wird hier also nicht um den Film an sich gehen, sondern um die Aspekte, die mir besonders aufgefallen sind.

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