Kyoto: Der lange Weg zum Kiyomizu-Tempel.

Ich liebe es, zu verreisen. Mit Kind nicht immer ganz einfach, aber mein Mann hatte mir versprochen, dass er sich für zwei Tage alleine um unseren Sohn kümmern würde. Kaum hatte er das Versprechen ausgesprochen, war ich auch schon auf der Suche nach einem geeigneten Reiseziel.

Schnell kam ich auf Kyoto: Leicht mit dem Shinkansen zu erreichen, ohne Auto erkundbar, mein Mann wollte sowieso nicht hin und dank Corona würde ich mich nicht mit gefühlten fünf Millionen anderen Touristen um die besten Plätze kloppen müssen. Die anderen Touristen waren bisher nämlich der Grund gewesen, warum ich Kyoto seit zehn Jahren nicht mehr besucht hatte.

Mehr: Warum ich nicht nach Kyoto fahre.

Doch nun: Zwei Tage freie Bahn!

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Otome Road in Ikebukuro: Das bessere Akihabara?

Als ich im Sommer 2008 das erste Mal nach Japan zog, wollte ich neben dem Modeviertel Harajuku auch unbedingt Akihabara besuchen. Akihabara wird oft als das Mekka für Liebhaber von Anime und Manga bezeichnet. Ich bin mir nicht sicher, ob das 2008 der Realität entsprach, aber im Jahr 2021 muss ich zumindest ein wenig einschränken:

Akihabara ist hervorragend für männliche Fans von Anime und Manga, die in den letzten Jahren erschienen sind. Die Betonung liegt hier auf “männlich”, denn es gibt zwar mehr als genug Darstellungen von weiblichen Körpern, aber Sachen für Frauen sind eher rar gesät.

Deswegen liegt seit Jahren das Augenmerk weiblicher Otakus auf Ikebukuro, genauer gesagt auf der Otome Road.

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Love Hotels: Die ganze langweilige Wahrheit.

Wer bei seinem Japanbesuch in einen der Rotlichtbezirke Japans stolpert oder auch einfach mal eine Autobahn langfährt, hat schon einmal ein Love Hotel gesehen. Wenn an einem Gebäude in riesigem Schriftsatz “Hotel” steht – Love Hotel. Wenn die Fassade irgendwie fancy ist, ob Glitzer, Hawaii oder gleich griechische Statuen in den Fenstern – Love Hotel. Wenn alle Fenster abgeklebt sind – Love Hotel.

Love Hotels sind Stundenhotels und ich glaube, sie haben bei vielen Leuten einen viel verruchteren Ruf, als ihnen zusteht.

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Mampf, mampf: Was japanische Kindergartenkinder essen.

Der Ess-Start bei unserem Sohn lief nicht ganz einfach ab. Die ersten Fütterversuche endeten mit Spucken und fast bis zum ersten Geburtstag kam kaum festes Essen in den kleinen Mann.

Als er mit elf Monaten in den Kindergarten kam, haben wir uns also erst einmal ein wenig Sorgen gemacht. Schließlich gab es im Kindergarten richtiges Mittagessen, und dann auch noch ganz viele Sachen, die Bocchan noch nicht kannte.

Mehr: Reisbrei und Brei aus Reis: Babynahrung in Japan.

Inzwischen ist er aber ein Meister-Esser und holt sich sogar oft Nachschlag. 🙂

Diesmal erzähle ich euch, was er im Kindergarten so vorgesetzt bekommt.

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