Schwanger in Japan: Schwere Geburt.

In 40 Schwangerschaftswochen hatte ich den tatsächlichen Akt der Geburt immer ausgeblendet. Während der Bauch immer größer wurde, gab es in meinem Kopf nur „schwanger“ und „Kind ist da“, aber kein „gebärend“. Natürlich hatte ich einen Geburtsplan, aber es wirkte für mich immer ein wenig wie etwas, das ich für jemand anders planen würde.

Im Nachhinein war es vielleicht gar nicht so schlecht, dass ich mich gar nicht erst auf irgendeine Idealvorstellung von Geburt festlegen konnte. Schließlich kommt sowieso erstens alles anders, und zweitens als man denkt.

Weiterlesen

Nicht so unser Glücksjahr.

2019 ist irgendwie nicht das Jahr meiner japanischen Familie.

Im August verstarb mein Schwiegergroßvater nach mehreren Wochen im Krankenhaus.

Im Oktober starb Mocha, der Schwiegerhund, nachdem es ihr schon seit langer Zeit nicht mehr gut gegangen war.

Und letzte Woche verstarb meine Schwiegergroßmutter, der letzte verbliebene Großelternteil meines Mannes.

Weiterlesen