Ich habe mich mit dem ZOZOSUIT selbst vermessen.

ZOZO ist der größte Online-Marktplatz für Bekleidung in Japan. Der Besitzer der Plattform  ist die Nummer 18 auf Forbes‘ Liste der reichsten Japaner und wird der erste Mensch auf einem kommerziellen Weltraumflug um den Mond sein.

In Japan und inzwischen auch Deutschland verschickt ZOZO für sehr wenig Geld den Zozo Suit, eine zweiteilige Bekleidung, die es ermöglichen soll, den eigenen Körper akkurat zu vermessen. An sich ist es Werbung für ZOZOs eigene Bekleidung, die es in den verschiedensten Größen gibt. Nachdem mir eine Freundin davon erzählt hatte, war klar, dass ich das unbedingt einmal ausprobieren wollte.

 

©️ZOZO

Der Anzug erinnert ein wenig an die Motion Capture-Anzüge, die für Filme verwendet werden. Eine schwarze Leggins, ein schwarzer Rollkragenpullover, und beide mit Punkten bedruckt. Nachdem man den Anzug angezogen hat, lässt man sich von der ZOZO-App zwölfmal fotografieren und erhält dann ein 3D-Modell des eigenen Körpers, mit Maßen. Die Maße habe ich für diesen Blog mal ausgeblendet, aber so sieht das bei mir aus:

100% akkurat ist das nicht, laut der Messung ist mein linker Oberarm ganze drei Zentimeter schlanker als mein rechter, aber für einen von den Versandkosten abgesehen kostenlosen Bodysuit und eine kostenlose App finde ich das Ergebnis wirklich gut.

Eine Funktionalität der App habe ich aber nicht so ganz verstanden: Man kann sich mit Menschen mit derselben Körpergröße und demselben Gewicht vergleichen. Falls ihr euer Ego mal ein wenig stutzen wollt. Tatsächlich schaffen es Japanerinnen durchschnittlich bei gleichem Gewicht fast überall weniger Umfang zu haben…

Habt ihr eigentlich Probleme, die richtige Größe zu finden?

So richtig einheitlich ist das ja schließlich nicht.

Ein neuer PC. Endlich.

2010, als ich noch in Deutschland lebte, arbeitete ich bei H&M und kaufte mir meinen ersten PC. Also ich hatte schon vorher PCs, aber dies war der erste, den ich mit meinem eigenen Geld kaufte. Es wurde ein MacBook Pro, das ich liebte. Mit diesem MacBook im Gepäck zog ich nach Japan, wo es 2015 das Zeitliche segnete. Letztendlich waren sowohl das Trackpad als auch die Festplatte nicht mehr so ganz zuverlässig, und mein Mann wollte sowieso einen größeren Bildschirm haben.

Also kauften wir ein 17″-Windows-Notebook. Leider mussten wir schnell feststellen, dass wir nicht genug recherchiert und uns eine Möhre ins Haus geholt hatten. Letztendlich gingen wir dazu über, einfach so gut wie alles auf dem Handy zu machen, weil es mit dem Notebook zu lange gedauert hätte.

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Reinigen lassen.

Wir sind bekanntermaßen Großverdiener*, weswegen wir gestern Morgen eine unserer Klimaanlagen haben reinigen lassen. In Wirklichkeit hat das weniger mit übermäßig viel Geld zu tun, sondern damit, dass man Klimaanlagen nur ganz schlecht alleine säubern kann. Den Filter kann man reinigen, und sollte das auch tun, denn sonst ist es plötzlich im Winter bitter kalt.

* In Wirklichkeit sind wir absoluter Durchschnitt.

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