Leider schlafe ich in letzter Zeit nicht allzu gut. Obwohl unsere teure Philips-Sonnenimitationsuhr bereits die Sonne untergehen lassen hat, wälze ich mich im Bett und suche nach einer angenehmen Schlafposition. Mein Körper wird schwerer, doch meine Gedanken schaffen es nicht abzuschweifen und mich über den gedanklichen Mittelstreifen ins Land der Träume zu bringen. Immer wieder schweifen meine ersten Gedanken leicht nach rechts oder links, doch dann korrigieren meine zweiten Gedanken* den Kurs, für sie geht es nur innerhalb der Linie geradeaus, denn über was für Quatsch denke ich da eigentlich nach. Nach zwei Stunden des Herumwälzens und des Versuchs zumindest in die Nähe des Mittelstreifens zu kommen, schaffe ich es dann meist und schlafe bis 5:40, da steht die Philips-Sonne schon tageshell auf dem Nachttisch und es ertönt Vogelgezwitscher aus den Lautsprechern, durch.
Autor: Claudia
Nach Kusatsu in die heißen Quellen.
Das letzte Wochenende war ein langes, und so machten wir uns auf den langen Weg nach Kusatsu (草津). Kusatsu ist ein Kurort nahe der japanischen Alpen, und vor allem für seine heißen Quellen bekannt. Die Quellen in Kusatsu sind schwefelhaltig und dementsprechend riecht es nach faulen Eiern. Was man nicht alles auf sich nimmt. 😉
Yoga und Doughnuts.
Am Samstag stieg ich morgens vor neun in die Bahn, um mit Hanna an einem Yoga-Event im Yoyogi-Park teilnehmen zu können. Gesponsert war dieses von der Yoga-Marke lululemon und dem französischen Gefrierkosthersteller Picard. Letzterer Sponsor klingt wahrscheinlich erst einmal etwas eigenartig, aber Frankreich wird in Japan, wie auch in vielen anderen Ländern, mit Mode, gutem Wein und gutem Essen gleichgesetzt und punktet damit vor allem bei jungen Frauen – Junge Frauen machen Yoga. Wahrscheinlich.
Auf der Tourismusmesse in Tokyo.

Mein Mann befand sich diesen Sonntag mit Freunden im fernen Osaka, also beschloss ich, etwas zu machen, was ich nur ohne ihn machen kann: Ich ging auf eine Messe. Mein Mann hasst sämtliche Veranstaltungen, auf denen es viele Leute und viel Lärm gibt.
Im Tokyo Big Sight, dem großen Messegelände, nahm die Tourismusmesse zwei Hallen ein: Eine für Japan und eine für den Rest der Welt. Ich ging zuerst zum Rest der Welt, was ein schrecklicher Fehler war. Warum erkläre ich weiter unten. 🙂