Mein Mann lernt derzeit Lokalpräpositionen. Das ist gar nicht so einfach, denn vieles gibt es zwar auch sowohl im Englischen als auch im Japanischen, wird aber anders verwendet. “Aus” ist so ein Wort, das wir im Deutschen viel verwenden. In solchen Fällen haue ich meinem Mann so lange Beispielsätze an den Kopf, bis einer hoffentlich hängen bleibt. Manchmal entstehen daraus absurde Gespräche. 🙂
Monat: Februar 2018
Suchbegriffe: Februar 2018.
Die Leute landen über die verrücktesten Suchbegriffe auf diesem Blog. Manchmal schüttele ich dann den Kopf und frage mich, wer denn nach so etwas sucht. Manchmal sind die Fragen aber auch berechtigt, deswegen dachte ich mir, dass ich sie in unregelmäßigen Abständen beantworten möchte. Los geht’s.
Vollbeschäftigt, unbefristet, glücklich – Flucht aus dem Sumpf.
Seit fast drei Jahren arbeite ich bei meiner Firma. Bisher nur als Zeitarbeiterin, angestellt bei einer anderen Firma, alle drei Monate mit einem neuen Vertrag. Zwar hatte ich nie Sorge, dass ich plötzlich keinen Vertrag mehr bekommen würde, aber solche Zeitarbeitsverträge sind in Japan auf eine Höchstzeit von drei Jahren beschränkt. Das soll den Firmen Anreize bieten, feste Stellen zu schaffen.
Als ich mich 2015 auf Arbeitssuche befand, bewarb ich mich auch bei einem japanischen Elektronikhersteller (beginnt mit SO, endet mit NY). Vor dem Gespräch wurde ich direkt darauf hingewiesen, dass ich dort nur drei Jahre arbeiten können würde, sie würden generell niemanden übernehmen. Zum Glück bekam ich kurz danach das Vorstellungsgespräch bei meiner jetzigen Firma.
Breite Nudeln und heiße Quellen in Saitama.
Wir hatten noch ein paar Urlaubstage übrig und konnten deswegen am Montag ausschlafen – bis 6:30, denn länger wird es bei uns irgendwie nicht mehr.
Damit wir nicht den ganzen Tag zuhause abhängen würden, hatten wir uns auch etwas überlegt: Erst heiße Quellen und dann Nudeln. 🙂 In Tokyo wird es noch immer nicht so richtig warm, da kommt einem jede Planscherei im heißen Nass entgegen. (Vorsicht: Planschen ist im Onsen unerwünscht. Genau wie auch Schwimmen. 😉 )