Der erste Traum.

Das neue Jahr ist in Japan wichtig – vor allem die Dinge, die zum ersten Mal geschehen. Da hätten wir den ersten Sonnenaufgang (初日の出), der jedes Jahr zelebriert wird. Oder den ersten Schrein- oder Tempelbesuch (初詣), der so wichtig ist, dass sich lange Schlangen bilden.

Der erste Traum im neuen Jahr wird nicht ganz so ernst genommen, ist aber als Symbol durchaus beliebt. Hier die drei Dinge, die, wenn sie in dieser Reihenfolge geträumt werden, großes Glück bringen:

1. Der Berg Fuji

Der Fuji ist der höchste Berg Japans, und wird als solcher verehrt. Wusstet ihr, dass der Berg von der achten Station bis zur Spitze zu einem Schrein gehört? Mehr zum Fuji könnt ihr hier lesen.

2. Der Falke

Zum Falken gibt es verschiedene Theorien. Die simpelste ist, dass Falken flinke und schlaue Tiere sind, und deswegen Glück bringen. Einer weiteren Theorie zufolge ist es, weil Falken hoch fliegen. Eine andere besagt, dass der legendäre Shogun Tokugawa Ieyasu ein großer Freund der Falknerei war, und was der Shogun mag, muss Glück bringen. 😉

3. Die Aubergine

Die Aubergine ist wahrscheinlich für die meisten Leute ziemlich überraschend. Auch hier wird gesagt, dass Tokugawa Ieyasu möglicherweise einfach Auberginen mochte. Eine wahrscheinlichere Theorie ist, dass Aubergine auf Japanisch genau so klingt wie „etwas erreichen“ – „nasu“ (成す).

Hat einer von euch einen solchen wunderbaren Traum gehabt? 😉 Ich schon mal nicht.

2 Gedanken zu „Der erste Traum.

  1. mrsshahbandar sagt:

    Ich nicht. Ich hatte einen Albtraum, in dem es um das Zerschneiden und zerstückeln von Menschen ging. Sie wurden dann wieder zusammen gesetzt so ala Frankenstein. Der Traum war schrecklich und ich war schweißgebadet, als ich wach wurde. Keine Ahnung, wie ich da dran gekommen bin.

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