Japan mit Baby: Das erste Abendmahl.

Seit 100 Tagen ist Bocchan nun schon Teil unserer Familie. 100 Tage in denen er sich schon so verändert hat und so viel größer geworden ist. Was für Außenstehende keiner Erwähnung wert wäre, ist für uns ein unbestreitbares Zeichen dafür, dass Bocchan in Wirklichkeit ein Genie ist.

Insgesamt ist Bocchan ein sehr entspanntes Baby. Er schläft viel und wir müssen ihn nicht zum Milchtrinken überreden. Damit er auch weiterhin immer genug zu Essen haben wird, haben wir ein kleines Ritual begangen: Okuizome (お食い初め).

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Der erste Schreinbesuch.

In der Schwangerschaft besucht man einen Schrein, um für eine sichere Geburt zu beten. Wenn das Kind dann da ist, besucht man nach einem Monat noch einmal einen Schrein (oft denselben), um sich erstens bei den Göttern zu bedanken und zweitens für ein gesundes Aufwachsen des Kindes zu beten. Das Ganze nennt sich Omiya-Mairi (お宮参り) oder Hatsu-Mairi (初参り).

Mehr: Sichere Geburt dank der Götter.

Wir waren natürlich wieder bei „unserem“ Schrein, bei dem wir auch schon geheiratet haben. Das ist kein besonders pompöses oder bekanntes Gebäude, aber wir fühlen uns dort immer sehr wohl. 🙂

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Sichere Geburt dank der Götter.

Wenn man in Japan im fünften Monat schwanger ist, spricht man von der Anteiki (安定期) oder „stabilen Phase“. Langsam hat sich im Körper hoffentlich alles eingependelt, der Bauch ist schon merklich größer geworden und das Risiko für eine Fehlgeburt hat stark abgenommen.

In diesem fünften Monat gehen so gut wie alle Frauen in Japan an einem Tag des Hundes in einen Schrein, um für eine sichere Geburt zu beten und beten zu lassen.

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