Filmzeit: 鍵泥棒のメソッド

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鍵泥棒のメソッド Kagi-Dorobô no Method (2012; Englisch: Key of Life) (Trailer)

Regisseur: Uchida Kenji

Darsteller: Sakai Masato, Kagawa Teruyuki, Hirosue Ryôko

Der erfolglose Schauspieler Sakurai Takeshi geht nach einem Selbstmordversuch in ein Badehaus*. Dort vertauscht er seinen Spindschlüssel gegen den des Auftragsmörders Kondô, der auf Seife ausgerutscht ist und durch den Schlag auf den Kopf sein Gedächtnis verliert. Sakurai begleicht mit dem Geld Kondôs seine Schulden. Am nächsten Tag besucht er Kondô im Krankenhaus, und stellt fest, dass dieser noch immer nicht sein Gedächtnis wiedererlangt und die Identität Sakurais angenommen hat.

Persönliche Meinung: Wir mochten den Film sehr gerne, die Charaktere sind, mit Ausnahme von Sakurai, alle sehr liebenswert und man fiebert mit ihnen. Die Geschichte nimmt verschiedene unerwartete Wendungen, lässt Dinge in ganz anderem Licht erscheinen und wird zum Schluss toll aufgelöst. Wieder einmal ein japanischer Film mit etwas eigenen Charakteren, in besonderen Situationen. Super. 🙂

*Davon gibt es in Japan viele. Wie ein Onsen, nur ohne Quellwasser.

Veröffentlicht in: Filme

0 Gedanken zu „Filmzeit: 鍵泥棒のメソッド

    • Claudia sagt:

      Leider habe ich immer das Gefühl, dass es weniger die guten als die skurrilen Filme nach Deutschland schaffen. Lieber „Der Tintenfisch-Wrestler“ als „探偵はBARにいる“ (Tantei ha BAR ni iru), vielleicht auch wegen der Präferenzen der Leute, die in Deutschland japanische Filme sehen.

      • DasDodo sagt:

        Viele warten auch gar nicht drauf bis sie in Deutschland erscheinen, das kann nämlich sehr lange dauern, sondern gucken sich lieber Fansubs an.

        • Claudia sagt:

          Mich würde es trotzdem freuen, wenn auch gute japanische Filme im Mainstream ein wenig sichtbarer wären. Und der deutsche Mainstream schaut sicher eher mal beim Mediamarkt nach DVDs als sich fremdsprachige Filme im Internet herunterzuladen. 😉

      • Yoko-chan sagt:

        Ja, das stimmt. Der Mainstream sucht nicht unbedingt im Internet nach gesubbten Filmen. Was ich aber persönlich lieber mache, weil ich meistens die deutsche Synchro nicht so mag 😉 Aber ja, es wäre schön, wenn es hier ein paar mehr japanische Filme geben würde.

        • Claudia sagt:

          Deutsche Synchronisationen sind ja meist auch grausig, aber meist haben die DVDs die japanische Tonspur ja noch, dann eben mit Untertiteln. 🙂 Außerdem sind Fansubs manchmal ganz schrecklich, ich hatte da ein traumatisches Erlebnis mit 結婚できない男 (Kekkon Dekinai Otoko). Ich lese Untertitel nämlich immer mit, auch wenn ich alles verstehe. Und ohne Untertitel fanden wir es auf die Schnelle nicht.

      • DasDodo sagt:

        Stimmt, echt schrecklich, entweder es gibt die guten Sachen in Deutschland nicht oder die Synchro ist schrecklich bis geschnitten, zum Glück gibt es Untertitel und was die betrifft kann ich nur die Worte die ein Fan von japanischen Filmen halt so lernt, mir sind da bis jetzt nur die Rechtschreibfehler aufgefallen.

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