Planänderung.

Letzten Monat schrieb ich, dass wir statt weiter weg zu fahren den nächsten Urlaub in 箱根 (Hakone) verbringen würden. Hakone, in einem schönen Hotel, drei Tage Entspannung in der Natur.

Am Sonntag Abend haben wir die Reservierung rückgängig gemacht. Das Problem ist dasselbe wie mit Disney Land und dem Hotel im Bahnhof Tokyo: Wir wohnen so nah dran, dass es eine ziemliche Geldverschwendung ist dort zu übernachten. Selbst wenn wir wirklich gern mal im Hotel Miracosta im Disney Sea übernachten würden – so viel Geld auszugeben, obwohl wir mit der Bahn in nur 25 Minuten Entfernung wohnen?

Hakone ist zwar etwas weiter weg, aber man kann ohne Probleme einen Tagesausflug dorthin machen. Inzwischen waren wir auch so oft dort, dass es eher nichts Besonderes mehr ist.

IMGP2864Als wir dann noch einmal nachsahen, wie teuer es wäre, nur Flug und Hotel nach Taipei zu buchen*, wurden wir positiv überrascht. Wenn man etwas unangenehme Flugzeiten in Kauf nimmt, geht das recht günstig. 🙂 Ginge, wenn mein Mann nicht drauf bestanden hätte, dass wir in einem besseren Hotel übernachten. 😉

* In den Tour-Preisen ist außerdem noch ein Abhol-Service vom Flughafen dabei, aber das kriegen wir auch allein hin. Zumal man da dann oft in Duty-Free-Läden gedrängt wird. 🙁

Es geht im September also nach Taiwan! 😀 Ich freu mich so!

Nomnomnom!

Nomnomnom! (Peking-Ente)

Wir werden drei ganze Tage lang alles Essbare in Taipei in uns hineinschaufeln und den Rest der Zeit Verdauungsschlaf halten. Vielleicht schaffen wir es dann noch mal abends nach Jiufen (九粉).

Ansonsten hoffen wir natürlich, dass uns kein Taifun einen Strich durch die Rechnung macht. Leider kann man das nicht so weit vorhersehen. 🙁
Also, Daumen drücken!

Vietnam, Teil 2: Hoi An.

Weil vier Tage nur Entspannung für uns etwas lang sind, haben wir an zwei Tagen die schöne Stadt Hoi An besucht.

IMGP0511Am ersten Tag fuhren wir mit dem hoteleigenen Shuttlebus am Vormittag los und nach einer kurzen Fahrt kamen wir im Herzen der Stadt an.

In Hoi An gibt es haufenweise Klamottenläden, vor allem Maßkleidung für kleine Preise. Wie die Qualität ist, wissen wir aber nicht. Nachdem ich im Vorfeld einige Horrorgeschichten gehört hatte, habe ich davon abgesehen etwas anfertigen zu lassen. Ein Strandkleidchen für umgerechnet 5€ habe ich dennoch mitgenommen. 🙂

Ansonsten haben wir uns manchmal wie Portmonees auf Beinen gefühlt, zumal um die Mittagszeit noch nicht ganz so viele Touristen unterwegs sind. Man versuchte uns also von allen Seiten Zeugs zu verkaufen und ständig hielten Taxen neben uns an – wer weiß, vielleicht fällt uns ja plötzlich ein, dass wir eigentlich woanders sein müssen.

IMGP0824Die Stadt ist wirklich sehr hübsch anzusehen, zumindest der Teil, der touristisch erschlossen ist. Gelbe Häuser, viel grün, viele Blüten und viele Laternen. Einmal im Monat werden in Hoi An Laternen den Fluss heruntergeschickt, leider haben wir es diesmal verpasst, aber trotzdem hat es uns an Laternen nicht gemangelt.

Man kann stundenlang durch Hoi An flanieren und kann unglaublich viele Eindrücke auf sich einprasseln lassen. Vor allem nach der Ruhe im Resort war das auch wirklich nötig, um das Hirn nicht faulen zu lassen. 😉

IMGP0817An unserem letzten Tag sind wir am Abend noch einmal nach Hoi An hingefahren, und ich bin doch etwas traurig geworden. Hoi An ist eine sehr fröhliche Stadt, die Leute leben draußen und es fließt eine riesige Energie durch die Straßen, ganz anders als Tokyo. Auch wenn es sich total abgedroschen anhört, die Leute dort haben sicher einen niedrigeren Lebensstandard als wir, scheinen aber glücklicher zu sein.

Wenn wir noch einmal nach Vietnam fahren sollten, dann würden wir ein Hotel in Laufentfernung zu Hoi An buchen. Das Essen war nämlich auch viel besser und günstiger als das in unserem Hotel. 😉

Vier Tage Vietnam haben vor allem meinem Mann sehr gut getan, wieder zurück in Tokyo war er viel entspannter. Ab heute geht’s bei ihm auch wieder los mit der Arbeit…

Wieder da, mit Sonnenbrand.

IMGP0372Heute Mittag sind wir wieder in Japan gelandet, nach vier Tagen reinster Entspannung. 🙂

Weil es wirklich als reinster Entspannungsurlaub geplant war, haben wir außer zwei kurzen Ausflügen nach Hoi An nicht viel vom Land und den Leuten gesehen. Wir waren eben die meiste Zeit im Resort und am Pool.

Was wir gesehen haben, hat uns aber komplett überzeugt. Es war ein wunderschöner Urlaub, auch wenn ich mir einen Sonnenbrand zugezogen habe. Das ist dann halt der Preis dafür einen Tag lang am Pool Bücher zu lesen. 😉

Hier im Blog wird es noch ein wenig ruhig bleiben, mein Mann hat noch bis zum zweiten April frei und ich fange am Montag beim neuen Kindergarten an. 🙂

Im Urlaubs-Modus.

Vorgestern war mein letzter Tag im alten Kindergarten. 🙂 Zweieinhalb Jahre habe ich dort gearbeitet und ich werde sicher noch oft an “meine” Kinder dort denken, aber zumindest am Donnerstag wurde ich nicht so richtig sentimental. Vielleicht war es dafür in letzter Zeit oft zu anstrengend, und ich werde sicher nicht alle Kinder und Eltern vermissen… 😉

Am Freitag war die Informationsveranstaltung für die Eltern im neuen Kindergarten, und soweit scheint alles gut. Die neuen Mitarbeiter sind nett, die japanischen sprechen größtenteils Englisch, die ausländischen sprechen größtenteils Japanisch und ich hoffe, dass ich mich da schnell einfügen werde.

Nach unserem Vietnamurlaub bringe ich erstmal お土産 (Omiyage; Mitbringsel) zum Bestechen mit, das wirkt immer. 😉

Ab morgen sind wir in im Urlaub, mit Strand und hoffentlich viel Sonne! In der Zwischenzeit wird der Blog brachliegen, weil ich es mit dem ganzen Stress um Schuljahresende, Jobwechsel und Visumsbeantragung nicht geschafft habe, etwas vorzutippen. Demnächst kommt das Tokyo ABC und natürlich ein wenig was über unseren Vietnamurlaub. Hoffentlich verschwindet unser Flugzeug nicht plötzlich spurlos. 😉

Bis dann!