Abenteuer-Insel direkt vor Yokosuka: Sarushima

Japan besteht aus über 14.000 Inseln. Die meisten von ihnen sind unbewohnt, und einige haben eine interessante Geschichte. Wir suchten letztens nach einem von uns aus gut zu erreichenden Ausflugsziel und entschieden uns letztendlich für Sarushima (猿島), die Affeninsel. Spoiler: Es gibt dort keine Affen.

Sarushima liegt direkt vor der Stadt Yokosuka, ein paar Bahnstationen hinter Yokohama. Yokosuka ist für zwei Dinge bekannt: Einerseits die große US-Militärbasis, etwa 24.000 Militärangehörige leben in der Stadt. Andererseits befindet sich auch ein Stützpunkt der japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte dort.

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Kunst, Sonne und Religion: Das Enoura Observatory bei Odawara.

Nichts bestimmt unseren Alltag so sehr, wie die Sonne. Es ist daher kein Wunder, dass sie seit Anbeginn der menschlichen Zivilisation verehrt wird. Ein Beispiel ist eine der zentralen Göttinen des japanischen Shintoismus, die Sonnengöttin Amaterasu.

Aufgrund ihrer Wichtigkeit wurde die Sonne in vielen Kulturen genau beobachtet, wie beispielsweise in den Aufzeichnungen der alten Ägypter, die einen Sonnenkalender nutzten, hervorgeht.

Das Enoura Observatorium (江之浦測候所 Enoura Sokkōjo), ein Projekt des Künstlers Sugimoto Hiroshi in Zusammenarbeit mit der Stadt Odawara, steht in dieser Tradition.

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Mit dem Shinkansen 30 Minuten ab Tokyo: Odawara.

Odawara: Ein Ort, durch den wir sonst nur mit dem Shinkansen durchbrettern. Anlässlich unseres 13. Hochzeitstags wollten wir ihn uns aber einmal näher anschauen.

Vom Bahnhof Tokyo aus ist man gerade mit seinem Ekiben, den Lunchboxen, die man am Bahnhof kauft, fertig geworden, wenn man schon wieder aussteigen muss. Die Fahrt dauert nur 33 Minuten, der Bahnhof Odawara ist von Tokyo aus gesehen der erste, an dem der superschnelle Nozomi-Shinkansen nicht hält.

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Zwei kleine feine Onsen in Hakone und Yugawara.

Ein Gutes hat dieses Vulkan-Insel-Gedöns: Mein Mann und ich lieben Onsen, heiße Quellen. Es gibt einfach wenig Entspannenderes als den Körper im warmen Wasser versinken zu lassen und einfach mal nichts zu tun.

Da wir unter der Woche in Tokyo arbeiten, haben wir dabei gern keine Massen um uns herum. Dieses Jahr waren wir bisher in zwei tollen kleinen Onsen, die mein Mann für uns ausfindig gemacht hat und die ich euch vorstellen möchte. 🙂

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