Ein Tag in Sendai

Vor einigen Wochen fuhr ich für ein Konzert nach Sendai. Die Stadt liegt etwa 370 km nördlich von Tokyo und ist mit dem Shinkansen innerhalb von eineinhalb Stunden zu erreichen.

Ich mag Sendai. Die Stadt ist relativ kompakt und es sind nicht so viele Leute unterwegs, wie in Toyko. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass die Stadt demnächst aussterben wird.

Auch touristisch ist Sendai eher übersichtlich. Die bekanntesten Orte konnte ich innerhalb von wenigen Stunden abklappern – und hätte ich mich ein wenig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auseinandergesetzt, wäre es sogar noch schneller gegangen.

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Ein Miniausflug nach Fukushima

Japan besteht aus 47 Präfekturen, von denen ich die meisten in den letzten Jahren besucht habe. Zur Vervollständigung fehlen nur noch vereinzelte eher unbekannte Präfekturen (Miyazaki, Saga, Tottori, Wakayama, Shiga) – und der Großteil des Nordostens Japans.

Letztens hatten wir einen kindfreien Sonntag und beschlossen, direkt morgens zur Präfektur Fukushima zu fahren. Ja, die mit dem Tsunami und dem Atomkraftwerk. Die standen allerdings nicht auf unserem Plan.

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Morioka und die Magie von Ihatov: Ein literarischer Ausflug

Ende Oktober verbrachte unser Sohn eine Nacht bei seinen Großeltern und wir fuhren ins gelobte Land: Nach Ihatov.

Klingt nicht sehr japanisch? Ihatov ist ein utopischer Sehnsuchtsort, den der japanische Schriftsteller Miyazawa Kenji (宮沢賢治) auf Grundlage der Präfektur Iwate (岩手県 Iwate-ken) erschuf. Miyazawa liebte seine Heimat und als einer der bekanntesten Söhne der Präfektur ist er überall präsent.

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