Die die Kunst mit sich herumtragen.

Mein Mann lernt derzeit Lokalpräpositionen. Das ist gar nicht so einfach, denn vieles gibt es zwar auch sowohl im Englischen als auch im Japanischen, wird aber anders verwendet. „Aus“ ist so ein Wort, das wir im Deutschen viel verwenden. In solchen Fällen haue ich meinem Mann so lange Beispielsätze an den Kopf, bis einer hoffentlich hängen bleibt. Manchmal entstehen daraus absurde Gespräche. 🙂

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Kurz eingeschoben: Aus dem Paradies verstoßen.

Letztens vormittags, auf dem Weg vom Fitnessstudio nach Hause.

Mein Mann: Was willst du heute noch machen?

Ich: Ich weiß nicht, aber wir können Deutsch lernen. 😀

Er (weinerlich): Warum muss ich zweimal am Tag Deutsch lernen?

Ich: Man kann gar nicht genug Deutsch lernen, wenn man ein echter Deutscher werden will. Eines Morgens wachst du dann auf und hast blaue Augen und blonde Haare.

Er: Ja ja, ich bin dann ein echter Deutscher.

Ich: Dann brauchst du aber auch einen deutschen Namen.

Er: Ich heiße dann Adam. Adam im Paradies.

Ich: Und ich bin dann…?

Er: Apfel.

Ich: Nicht Eva?!

Er: Nein, Apfel. Adam und Apfel.

So viel dazu. 😀

Sechs Jahre.

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Es ist wieder soweit: Jahrestag. Heute vor sechs Jahren haben mein Mann und ich standesamtlich geheiratet.

Leider können wir auch dieses Jahr nichts gemeinsam unternehmen, denn ich bin mit einer Magen-Darm-Entzündung zuhause und mein Mann wird heute lange arbeiten. Zum Glück bringt das mein Weltbild nicht zum Einsturz, wir werden stattdessen einfach in eineinhalb Wochen nach Shikoku fliegen.

Heute will ich nichts groß zu unserer Beziehung schreiben, zumal mein Mann sämtliche Lobhudeleien meinerseits eh nicht lesen kann. 🙂 Nur so viel: Wir sind glücklich. Mal schauen, was wir dieses Jahr noch so auf die Reihe bekommen.