Die Tokyoter Winter sind warm. Ein bis zwei Schneetage pro Jahr sind das höchste der Gefühle, die Temperaturen sinken nur kurzzeig unter Null.
Warum friere ich dann den ganzen Winter wie Espenlaub?!
WeiterlesenDie Tokyoter Winter sind warm. Ein bis zwei Schneetage pro Jahr sind das höchste der Gefühle, die Temperaturen sinken nur kurzzeig unter Null.
Warum friere ich dann den ganzen Winter wie Espenlaub?!
WeiterlesenAls ich letztens in der Badewanne saß und mir das Wasser noch einmal aufwärmen ließ, dachte ich, dass es eigentlich mal an der Zeit wäre, hier von japanischen Bädern zu schwärmen.
Über Onsen, heiße Quellen, findet man im Internet viel, aber die Badekultur der Japaner ist nicht nur auf sie beschränkt. Bei weitem nicht.
WeiterlesenBereits vor Jahren erzählten mir Bekannte, wie nichts in ihren japanischen Haushalten vor Schimmel sicher war. Auch Schuhe und Kleidung im Schrank schimmelten einfach vor sich hin.
Ich konnte das nicht so richtig glauben, denn in meiner Wohnung schimmelte außer vergessenem Brot nichts. Ihr könnt euch also meinen Schock vorstellen, als wir nach dem Umzug ins Haus plötzlich Schimmel auf den Schuhen meines Mannes bemerkten. Noch schlimmer war, als wir eines Tages beim Aufräumen Schimmel an länger nicht getragenenen Mänteln feststellen mussten.
(Dieser Eintrag enthält keine Fotos von schimmelnder Kleidung.)
Wenn man etwas im Internet bestellt, muss man in Japan meist nicht den ganzen Tag auf den Postboten warten, weil man von Vornherein sagen kann, wann man das Paket gern zugestellt hätte. Nur manchmal geht das nicht, so auch beim Onlineshop der riesigen Elektronikkette Yodobashi Camera, denn dort wird scheinbar nur mit der japanischen Post geliefert.
Das bedeutete letztens für uns einen Tag, den wir gezwungenermaßen zuhause verbrachten. Schließlich bekommt man nicht jeden Tag neue Kopfhörer oder einen neuen Kamerarucksack, da will man den Postboten nicht verpassen. 😉 Wenn man nicht vor seinen häuslichen Problemen weglaufen kann, muss man sich ihnen stellen, und so verbrachten wir den gesamten Vormittag und einen Teil des Nachmittags damit, unsere Schränke aufzuräumen.