Corona-Update: Wiedereinreise mit Hindernissen möglich.

Seit Corona in aller Munde ist, fährt Japan eine sehr restriktive Politik gegenüber Menschen ohne japanischen Pass, die nach Japan einreisen wollen. Teils nahm dieser überbordende Eifer sogar unmenschliche Züge an und riss Familien auseinander, weil ein Familienteil einfach nicht ins Land kommen konnte.

Es war zwar bekannt, dass Ende August neue Maßnahmen beschlossen werden sollten, aber die Ankündigung des Rücktritts unseres Premierministers, Abe Shinzō, hat dann doch ein wenig mehr Aufmerksamkeit erhalten. Aber: Es hat sich etwas getan!

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Für immer nur zu Gast?

Seit neun Jahren lebe ich in Japan. Ich zahle Steuern und Rentenbeiträge, habe einen Hauskredit aufgenommen, zwei Katzen aus dem Tierheim gerettet und dieses Jahr sogar dazu beigetragen, dass die japanische Bevölkerung ein ganz klein wenig langsamer schrumpft.

Obwohl sich inzwischen mein ganzes Leben in Japan befindet – ich habe nicht einmal mehr einen Karton mit alten Sachen in Berlin – möchte ich meine deutsche Staatsbürgerschaft behalten.

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Der erste Schreinbesuch.

In der Schwangerschaft besucht man einen Schrein, um für eine sichere Geburt zu beten. Wenn das Kind dann da ist, besucht man nach einem Monat noch einmal einen Schrein (oft denselben), um sich erstens bei den Göttern zu bedanken und zweitens für ein gesundes Aufwachsen des Kindes zu beten. Das Ganze nennt sich Omiya-Mairi (お宮参り) oder Hatsu-Mairi (初参り).

Mehr: Sichere Geburt dank der Götter.

Wir waren natürlich wieder bei „unserem“ Schrein, bei dem wir auch schon geheiratet haben. Das ist kein besonders pompöses oder bekanntes Gebäude, aber wir fühlen uns dort immer sehr wohl. 🙂

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