Fernseher im Wartezimmer und Eigenbeteiligung: Arztbesuche in Japan

Dieses Jahr ist bisher für mich sehr stressig. Ich weiß, das merkt man auf Instagram eher nicht: Stress bedeutet schließlich letztendlich meist einfach, dass ich weniger hochlade.

Ein Grund für diesen Stress, aber auch durch ihn ausgelöst, sind gesundheitliche Probleme. Da wäre natürlich mein Sohn, der dieses Jahr das erste Mal in seinem Leben eine Grippe hatte (Corona haben wir natürlich schon mehrmals durch), aber auch ich verbringe seit Neujahr mehr Zeit beim Arzt, als mir lieb ist. Da mein Körper gestresst ist, funktioniert mein Immunsystem nicht so gut und ich bekomme ständig etwas ab.

Weil ich in letzter Zeit also viel Erfahrung sammle, eine kleine Abhandlung darüber, was bei einem Arztbesuch in Japan ganz anders als in Deutschland ist.

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Ein Studentenviertel in Tokyo: Auf Gitarrensuche in Ochanomizu

Manchmal trifft man auf Ecken, in denen sich plötzlich eine bestimmte Art von Laden häuft. Auf meiner Seite des Bahnhofs stehen seit Kurzem drei Drogerien beinahe direkt nebeneinander. Was sich die Planer dabei gedacht haben, weiß ich nicht.

Es gibt aber auch Ecken in Tokyo, in denen die plötzliche Häufung von spezifischen Läden Sinn ergibt. Auf der Südseite des Bahnhofs Ochanomizu (御茶ノ水) findet man alles, was das Studentenherz begehrt. Was machen japanische Studenten, sobald sie die Oberschule abschließen? Natürlich, sie färben sich die Haare, lernen Gitarre zu spielen und schauen, wie sie am günstigsten in die Schneegebiete kommen, um Snowboard zu fahren.

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Das echte japanische Neujahr: Neujahrs-TV!

Es ist wieder soweit.

Das Ende des Jahres steht vor der Tür.

Nun wisst ihr wahrscheinlich schon, was man in Japan zu Neujahr macht: Man isst Soba-Nudeln (年越しそば Toshikoshisoba), geht am 1. Januar zum Schrein oder Tempel (初詣 Hatsumōde) und schlägt sich sonst den Bauch voll.

Ich liebe diesen gemächlichen und vor allem leisen Jahreswechsel in Japan. Was ich auch liebe: Das Neujahrsfernsehen.

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Der Jahresrückblick 2025: BINGO!

Wer kennt es nicht? Eigentlich hat man so viele Sachen, die man mal oder mal wieder machen möchte. Aber im Alltag geht es immer wieder unter, gerät in Vergessenheit und irgendwann sind mehrere Jahre vergangen.

Um dem entgegenzuwirken, und weil ich jetzt langsam auch im Alter für Bingotreffen bin, habe ich Anfang des Jahres eine Bingo-Karte erstellt. Lasst uns gemeinsam herausfinden, ob’s zum Bingo gereicht hat. 🙂

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