Fernseher im Wartezimmer und Eigenbeteiligung: Arztbesuche in Japan

Dieses Jahr ist bisher für mich sehr stressig. Ich weiß, das merkt man auf Instagram eher nicht: Stress bedeutet schließlich letztendlich meist einfach, dass ich weniger hochlade.

Ein Grund für diesen Stress, aber auch durch ihn ausgelöst, sind gesundheitliche Probleme. Da wäre natürlich mein Sohn, der dieses Jahr das erste Mal in seinem Leben eine Grippe hatte (Corona haben wir natürlich schon mehrmals durch), aber auch ich verbringe seit Neujahr mehr Zeit beim Arzt, als mir lieb ist. Da mein Körper gestresst ist, funktioniert mein Immunsystem nicht so gut und ich bekomme ständig etwas ab.

Weil ich in letzter Zeit also viel Erfahrung sammle, eine kleine Abhandlung darüber, was bei einem Arztbesuch in Japan ganz anders als in Deutschland ist.

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Ein Hoch auf japanischen Rock und Pop: Das Tsuta Rock Festival

Seit letzter Woche ist der Frühling ganz offiziell da. Das bedeutet natürlich: Die Festival-Saison ist eröffnet. Auch dieses Jahr werde ich auf keines der großen Festivals fahren – entweder ist das Line Up nicht spannend genug, oder ich in in der Zeit nicht in Japan – aber zum Glück mangelt es in Japan nicht an Auswahl.

Ich hatte bereits vor Monaten ein Ticket für den letzten Tag des Tsuta Rock Festivals (ツタロックフェス) gekauft. Das Festival findet an drei Tagen in einigen der Messehallen in Makuhari in der Präfektur Chiba statt.

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Planlos in Gunma

Mein Mann und ich sind seit letztem Wochenende seit 15 Jahren verheiratet. In diesen 15 Jahren sind wir viel gereist. Seit der Geburt unseres Sohnes können wir das natürlich nicht mehr so spontan machen, wie früher.

Weil solche spontanen Ausflüge aber besonders viel Spaß machen, haben wir zur Feier unseres Hochzeitstages eine unglaublich schlecht geplante Reise unternommen. 🙂

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Ein Studentenviertel in Tokyo: Auf Gitarrensuche in Ochanomizu

Manchmal trifft man auf Ecken, in denen sich plötzlich eine bestimmte Art von Laden häuft. Auf meiner Seite des Bahnhofs stehen seit Kurzem drei Drogerien beinahe direkt nebeneinander. Was sich die Planer dabei gedacht haben, weiß ich nicht.

Es gibt aber auch Ecken in Tokyo, in denen die plötzliche Häufung von spezifischen Läden Sinn ergibt. Auf der Südseite des Bahnhofs Ochanomizu (御茶ノ水) findet man alles, was das Studentenherz begehrt. Was machen japanische Studenten, sobald sie die Oberschule abschließen? Natürlich, sie färben sich die Haare, lernen Gitarre zu spielen und schauen, wie sie am günstigsten in die Schneegebiete kommen, um Snowboard zu fahren.

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