Als mein Mann am Wochenende zu tun hatte, ließ ich mich gemütlich auf dem Sofa nieder und sah vier Stunden lang einen Film. Was man halt so macht, wenn niemand zuhause ist. 🙂
Autor: Claudia
Mit Kimono zu den Kirschblüten.
Am Sonntag Morgen schob ich in unserem Wohnzimmer alles zur Seite, holte eine große Kiste aus unserem kleinen Lagerraum, legte alles zurecht und begann, mir einen Kimono anzuziehen.
Einige erinnern sich vielleicht noch daran, dass ich Anfang diesen Jahres einige Kimonos vermacht bekommen hatte. In den Wochenenden hatte ich immer wieder geübt, einen zumindest einigermaßen akzeptabel anzubekommen. Yukata, die dünnen Baumwollkimonos, die im Sommer getragen werden, finde ich da viel einfacher: Es gibt nicht so viele Lagen, und der Stoff ist rauher und damit (finde ich) einfacher zu handhaben. Den Standard-Obi-Knoten für Yukatas bekomme ich auch im Schlaf hin.
Tokyo – Berlin: Flüge.
Es gibt keine Direktflüge zwischen Berlin und Tokyo. Mit dem BER wäre das vielleicht gekommen, aber der ist inzwischen das Negativbeispiel in Sachen “deutsche Effizienz”. Wir können also davon ausgehen, dass man noch ein wenig länger umsteigen muss.
Nun bin ich die Strecke Berlin – Tokyo selbst schon mehrmals geflogen, und organisiere auf Arbeit auch Flüge von Tokyo nach Deutschland. Hier also ein kleiner Artikel über meine Erfahrungen und simple Dinge, an die man manchmal nicht denkt.
“Die Japaner haben keinen Urlaub.”
Letztens wunderte sich in den Kommentaren jemand, dass ich noch Urlaubstage hatte, die ich verpulvern wollte. Wenn man an die japanische Arbeitskultur denkt, denkt man schnell an lange Tage und kurzen Urlaub: Wenn der Japaner frei hat, dann nur wenige Tage im Jahr, und wenn er sich mal länger am Stück freinehmen kann, besucht er in acht Tagen sechs europäische Länder. Das Klischee ist natürlich übertrieben, aber ein Fünkchen Wahrheit steckt schon drin.