Wenn der Rücken knarzt.

Am Samstag Morgen erwachte ich mit Schmerzen in der linken Schulter und den daraus resultierenden Kopfschmerzen. Das passiert manchmal, wenn ich komisch schlafe. Dann werden Körperteile auf einer Körperhälfte taub, und insgesamt ist es eher unangenehm. Mein Mann geht eigentlich immer direkt davon aus, dass meine Beschwerden von einem Hirntumor oder etwas ähnlich beängstigendem ausgelöst wurden.

Leider brachten weder Yoga, noch eine Massage von meinem Mann, noch ein heißes Bad die erhoffte Erlösung. Letztendlich war der Samstag für die Katz. Das ist immer sehr unschön, denn wenn, dann soll das doch bitte unter der Woche passieren und nicht an meinen freien Tagen?! Mein Körper ist da leider sehr rücksichtslos.

Am Sonntag war leider auch nicht alles schlagartig besser, aber nach noch mehr Yoga war ich zumindest bereit, mich ins Fitnessstudio zu schleppen. Rückenschmerzen sind schließlich oft Durchblutungsproblemen geschuldet, da hilft Sport. Tatsächlich ging es mir nach dem Sport schon viel besser, und als ich heute Morgen aus dem Bett stieg, waren sämtliche Schmerzen wie weggeblasen.

Nur doof, dass heute schon wieder Montag ist, meine Rückenschmerzfreiheit machte also nur das alltägliche Gequetsche in der Bahn nicht schlimmer, als es sowieso ist. Dieses Wochenende war eindeutig die Revanche für das letzte, hervorragende. 🙁

Leidet ihr unter Rückenschmerzen und wenn ja, was ist euer Geheimrezept?

Das Monsterpaket der japanischen Süßigkeiten.

Vor unserem Umzug bekam ich von meiner lieben Freundin Julia* ein riesiges Paket mit allerlei leckeren Dingen aus Deutschland. Klar, einiges bekommt man hier auch, aber längst nicht alles. Während das Bier schon längst ausgetrunken ist, haben wir noch viele Packungen Knödel (liebe Leute, in nächster Zeit bitte keine mehr mitbringen!), ein wenig Schokolade und Saucenmischungen zuhause.

* Julia hat mein Hochzeitskleid genäht und war im Frühjahr 2016 mit mir in Sendai. 🙂

Nach diesem phänomenalen Paket wollte ich eigentlich direkt etwas zurückschicken, aber es passte einfach immer nicht. Im durchschnittlichen japanischen Supermarkt gibt es einfach nicht die riesige Bandbreite der japanischen Süßigkeiten. 🙁 Wirklich, die Auswahl ist eher begrenzt, vor allem, wenn man nach wirklich japanischen Sachen sucht.

Das Problem löste sich, als wir endlich genug Zeit und Energie hatten um zu ドン・キホーテ (Don Quijote) zu fahren. Neben allem möglichen Schnickschnack gibt es dort meist auch riesige Süßigkeitenabteilungen. 🙂 Nach einem ausgedehnten Einkauf dort und einem kleinen bei どんぐり共和国 (Donguri Kyôwakoku), dem Ghibli-Laden, sah das Paket so aus:

fresspaket

Ich wollte natürlich nicht ganz normalen Süßkram verschicken. Den gibt es ja auch in Deutschland. Also habe ich bewusst nach Sachen gesucht, die es so wahrscheinlich nur in Japan gibt. Das einige mehr, das andere vielleicht weniger lecker. 😉

Ganz ehrlich weiß ich gar nicht mehr so genau, was alles in dem Paket war, deswegen beschreibe ich mal das, was man auf dem Foto auch sehen kann.

ベビースター ラーメン & Chocolate (Baby Star Ramen & Chocolate)

Trocknene Ramen gibt es in Japan ganz regulär als Knabberzeug zu kaufen. Zum Valentinstag gehört Schokolade. Das folgliche Ergebnis? Ramennudeln mit Schokolade, die man sogar mit Förmchen in Herzform bringen kann.

Jagabee バターしょうゆ味 (Jagabee Butter-Sojasaucen-Geschmack)

Jagabee sind Kartoffelsticks mit Geschmack. Ich mag ganz gern, mein Mann atmet sie nur so ein, und diese hier sind in einer Geschmacksrichtung, die in Japan zwar super typisch ist, in Deutschland aber eher unbekannt sein dürfte: Butter mit Sojasauce. Gestern aß ich Hähnchen mit Butter-Sojasaucen-Geschmack, bei uns gibt es auch Spaghetti (Rezept hier!) damit. 😀

KitKat桜きなこ (Kitakat Sakura-Kinako)

Dass Japan eine vielfältige Auswahl an KitKat-Sorten zu bieten hat, wisst ihr inzwischen wahrscheinlich. 😉 Es gibt aber natürlich nicht nur die lokalen KitKats, sondern auch zeitlich begrenzt verfügbare. Jedes Jahr im Frühjahr gibt es KitKats mit Sakura-, also Kirschblütengeschmack. Wonach Kirschblüten genau schmecken, weiß ich noch immer nicht. 😀 Dieses Jahr kommt zu der Kirschblüte noch Kinako, ein geröstetes Sojamehl. Es wird oft mit 餅 (Mochi), runden Klebreisbällen, gegessen.

黒いコアラのマーチ & コアラのマーチいちご (Schwarze Koalas & Erdbeer-Koalas)

Koalas gibt es auch in Deutschland, ursprünglich stammen sie aber aus Japan. 🙂 Ich mochte Koalas damals super gern, weil sie erstens schmecken und zweitens war immer ein kleines Spielzeug dabei. Inzwischen interessiere ich mich nicht mehr so sehr für das Spielzeug, kann die Koalas aber in Rekordgeschwindigkeit verputzen. Die schwarzen Koalas sind mit einer Kakao-Hülle und Milchcremefüllung, die Erdbeer-Koalas sind selbsterklärend. 😀 In Japan heißen sie übrigens コアラのマーチ (Koara no Mâchi; Koala-Marsch).

たこやき亭 (Takoyaki-tei)

Takoyaki sind eine Spezialität, die man oft auf Sommerfesten isst. Eine Mischung aus Teig und Oktopus (たこ Tako) wird in runden Formen gebraten. Heraus kommen Oktopusbällchen, die mit Sauce gegessen werden. 🙂 Das hier ist die Knabberzeugversion davon.

温かしょうがのど飴 (Wärmende Ingwer-Halsbonbons)

Die sind unter dem Stift und der Katze versteckt. 🙂 Wenn man in Japan krank wird, gibt es nur einen Weg, wieder gesund zu werden: Ingwer! Es gibt drei Sorten Bonbons, jeweils natürlich mit Ingwer: Mit Honig, mit Yuzu (einer Zitrusfrucht) und mit Kumquats. Ich persönlich bin ein großer Fan von sowohl Ingwer als auch Honig als auch Yuzu, und rette mich eigentlich jedes Jahr mit ihnen durch den ekligen tokyoter Winter.

すっぱムーチョ さっぱり梅味 (Suppa Mûcho erfrischende Pflaume)

Suppa Mûcho sind eigentlich säuerliche Kartoffelchips mit Essiggeschmack. Das hier ist die Kartoffelstick-Version mit Pflaumengeschmack. 😀 Das Wort 梅 (Ume; Pflaume) bedeutet in Japan übrigens meist nicht dasselbe wie in Deutschland, sondern bezieht sich auf 梅干し (Umeboshi), das sind in Salz und Shiso eingelegte Pflaumen. Auch die Pflaumen sind nicht dieselben wie in Deutschland, und nicht so süß. Dementsprechend sauer und salzig ist das. 😉 Im Frühjahr gibt es viel mit Pflaumengeschmack, das ganze Jahr über findet man Pflaume in Reisbällchen (おにぎり Onigiri) und im Alkohol (梅酒 Umeshu).

じゃがチョコ (Jaga-choko)

Jaga kommt von じゃが芋 (Jagaimo; Kartoffel*), Choko von Schokolade. Es sind wieder einmal Kartoffelchips! 😀 Diesmal mit Schokoladenbezug. Klingt vielleicht etwas eigenartig, schmeckt aber wirklich gut.

* Jagaimo bezeichnet die Kartoffeln, wie wir sie kennen. Es gibt hier auch viele Süßkartoffeln, etc., die alle unter 芋 (imo) zusammengefasst werden.

ふりかけ (Furikake)

In der Packung mit Rilakkuma verstecken sich verschiedene Sorten Furikake. Japaner essen viel weißen Reis, und weil das durchaus langweilig werden kann, streut man mit Furikake Geschmackspulver oben drauf. Die gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, von Lachs, über Curry bis Seetang mit Ei. Jede Sorte hat eine andere Farbe, weswegen auch gern damit dekoriert wird.

羊羹 (Yôkan)

Yôkan sind eine traditionelle japanische Süßigkeit aus Zucker, Adzuki-Bohnen und Kanten, einer Art Gelatine aus Alge. Ist also sogar vegan. 🙂 Ich weiß gar nicht, wie ich den Geschmack beschreiben soll, aber in Aktion seht ihr es in diesem YouTube-Video von EatLazy!, dem Kanal eines lieben Lesers. 🙂 Ich persönlich mag Yôkan und auch alle anderen traditionellen Süßigkeiten super gern, aber es ist möglicherweise ein Geschmack, an den man sich erst gewöhnen muss. Wenn ihr in Japan seid, probiert es auf jeden Fall!

金平糖 (Konpeitô)

Wer hat “Chihiros Reise ins Zauberland” geguckt? Die Rußmännchen, die im Boilerraum arbeiten, essen eine sternförmige, bunte Süßigkeit: Das ist Konpeitô. Die Portugiesen brachten 1569 Konfekt nach Japan. Damals gab es aber noch keine zuckerverarbeitende Industrie in Japan, weswegen Konpeitô sehr wertvoll war. Einige Jahrhunderte später war es dann eine ganz normale Süßigkeit und heute füttern wir die Rußmännchen damit. 😉 Konpeitô besteht übrigens aus 99% aus Zucker.

Natürlich war noch mehr im Paket, unter anderem Schokobällchen mit Erdbeergeschmack (gabo ball), Pflaumenbonbons (小梅 Koume; kleine Pflaume) und Brezelsticks mit Süßkartoffelgeschmack (Pretz おさつ; Pretz Süßkartoffel). Aber erstens habe ich davon keine Fotos und zweitens war das schon ziemlich viel. 😉 Wer japanische Süßigkeiten in Aktion sehen will, kann das bei EatLazy! und den Senpai Notice Meal-Videos von Breeding Unicorns tun.

Habt ihr eine japanische Lieblingssüßigkeit? Und was gibt es bei euch für eigenartigen Süßkram? 🙂

Wo-Wo-Wochenende!

Die letzten Wochenenden war immer irgendetwas. Ob das nun der Umzug war, wir auf Möbel warteten, ich oder mein Mann krank waren, so richtig durchatmen war nicht drin. Das kalte Wetter tat sein Übriges. 🙁

Am Samstag haben wir es der Wintermüdigkeit endlich heimgezahlt! Alles fing damit an, dass wir in die Stadt fuhren. Ich finde Tokyo meist nicht besonders angenehm, aber es hat seine hübschen Ecken. Ganz besonders gern mag ich alles zwischen den Bahnhöfen Tokyo, Yurakucho, Ginza und Nihonbashi. Die Strecken kann man meist laufen, und auch wenn es voll ist, ist es immerhin nicht so eng wie in anderen Stadtteilen.

Wir liefen also im schönsten Sonnenschein von Tokyo erst nach Yurakucho und dann nach Ginza, um nach Schuhen für mich zu gucken. Bevor wir umgezogen sind, haben wir kräftig ausgemistet. Leider mussten auch die meisten meiner flachen Schuhe daran glauben, weil sie eigentlich nicht mehr tragbar waren. Aber ich will ja auch nicht jedes Mal, wenn ich einen Rock trage, Absatzschuhe tragen müssen. Glücklicherweise fanden wir nach viel Suchen ein paar hübsche Schuhe, die mir am nächsten Tag direkt die Fußhacken aufrissen…

churro

Zurück in der Nähe des Bahnhofs Tokyo suchten wir nach einem Ort für eine Pause – nur doof, wenn sämtliche Cafés in der Nähe einen mit langen Schlangen abschrecken. Wir hätten sogar teures Parfait von Sembikiya gegessen, aber nein. Letztendlich wurden es Churros in einem kleinen, spanisch-angehauchten Restaurant in einer der unterirdischen Einkaufsstraßen Tokyos.

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Später stiegen wir in einen kostenlosen Bus, der uns vom Bahnhof Tokyo nach Nihonbashi brachte. Wir hatten einen Plan und Kinokarten. 😉 Das Kaufhaus Coredo Muromachi ist recht neu und beherbergt neben Läden mit traditionell japanischen Dingen wie Lackwaren und Bonsai-Bäumen und einem Kino auch viele gute Restaurants.

Wir entschlossen uns spontan in einem kleinen Restaurant mit Essen aus Shikoku, der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln, zu essen. Unsere Sorge, dass das Essen ewig nicht kommen und wir hetzen müssen würden, war absolut unbegründet. 🙂 Mit Kroketten und Fisch im Magen machten wir uns langsam auf den Weg in den Kinosaal.

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© GAGA

La La Land, oder auf Japanisch Ra Ra Rando*, hat es, wahrscheinlich nich zuletzt durch die unglaublich vielen Auszeichnungen, die es im Ausland eingeheimst hat, vergleichsweise früh ins japanische Kino geschafft. Auch hier ist es sehr beliebt, was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass wir Geld für die teuren Sitze lockermachen mussten, weil wir sonst irgendwo ganz am Rand gesessen hätten. Die teuren Sitze bieten mehr Platz für Gepäck und einen Sitzschutz zum Menschen im Nachbarsitz. Ist irgendwie doof, weil ich doch beim Filmgucken öfter mal meinen Mann ansehe und seine Hand ergreife. Vor allem bei so einem schönen romantischen Film.

* Es gibt im Japanischen kein L. Aber das japanische R ist auch kein richtiges R, sondern liegt irgendwo zwischen L und R. Ja, das geht. 🙂

Ich verstehe die Aufregung um den Film nämlich durchaus gut. Oft habe ich vor lauter Glücksgefühlen wie ein Honigkuchenpferd gelächelt, um dann zu weinen. Seit Samstag läuft bei uns zuhause auch der Soundtrack hoch und runter, was meinen Mann inzwischen ein wenig nervt. 😀

sakura

Da es zwischen den kalten Tagen an zweien ziemlich warm war, blühen die Kirschbäume am Fluss dieses Jahr mehr als zwei Wochen früher als normalerweise. Wir machten uns am Sonntag Morgen also auf den Weg dorthin, um sie noch sehen zu können. Die Kirschblüte bleibt leider nur sehr kurz bestehen, deswegen muss man sich immer etwas beeilen.

Auf Instagram haben sich schon einige Leute Sorgen gemacht, ob sie dieses Jahr trotzdem die Kirschblüte bestaunen können werden, deswegen hier noch einmal: Es gibt unglaublich viele verschiedene Sorten Kirschbäume, irgendwo wird die Kirsche schon blühen, während ihr hier seid. 🙂 Keine Sorge, schließlich kann man sogar im Herbst Kirschblüten sehen!

Nach so einem tollen Wochenende voller Licht, Blumen und Fröhlichkeit, bin ich nicht einmal besonders traurig, wieder arbeiten zu müssen. 😉

Wie war euer Wochenende? 😀

Und wie ist es für euch ganz ohne japanische Schriftzeichen? Die stören den Lesefluss leider, sind aber auch hilfreich, wenn jemand nach etwas googlen will oder Japanisch lernt.

Mit Tenugui und Minihandtuch.

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Das 手ぬぐい (Tenugui) ist eines der Dinge, gegen die ich mich erst mit Händen und Füßen gewehrt habe, um es dann total toll zu finden. An sich sind Tenugui nichts besonderes, sondern einfach meist einlagige, dünne, lange Baumwollhandtücher mit Druck. Oben seht ihr eine Auswahl von unseren. 🙂 Meist werden sie sehr einfach verwendet: Als Handtücher. Also wirklich nur für die Hände, denn den Körper oder die Haare kriegt man damit nicht so richtig trocken, obwohl es damals wohl für den gesamten Körper verwendet wurde. Man kann mit ihnen aber auch so einiges anderes anstellen.

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“Verdammt, wo ist mein Tenugui?”

Mit ihnen kann man natürlich Staub wegwischen, Dinge einwickeln oder Geschirr abtrocknen. Sie sind aber tatsächlich auch zu Kleidung zu Formen: Ob Kopfbedeckung, Lendenschurz, Gürtel, Schal, Schürze, Windel oder Haarband; aus dem Tenugui kann man alles machen. Es ist eben ein Stück Stoff. 😉

 

Selbst die のれん (Noren), die Vorhänge, die an japanischen Restaurants und Essensständen hängen, kommen vom Tenugui. Ursprünglich hatten Tenugui dort zwei Funktionen: Einmal zum Händeabwischen und dann, um Werbung für den Laden zu machen. Heute ist es nur noch zu Werbezwecken.

In den einschlägigen Tenugui-Läden (z.B. かまわぬ (Kamawanu)*) gibt es nicht nur die einlagigen Tenugui sondern auch Gebrauchsgegenstände aus bedrucktem Baumwollstoff. Ob das nun Portemonnaies sind, Stofftaschen für die kleinen PET-Flaschen aus den Automaten oder Babykleidung. 🙂

* Warum liest man “Sichel, Kreis, nu (ぬ)” Kamawanu? Sichel heißt “kama”, der Kreis “wa” und das ぬ bleibt ein “nu”. 🙂 Wie lange ich dachte, dass der Laden Henonu (へのぬ) heißt, erzähle ich euch besser nicht.

Wir sind auf jeden Fall große Fans von Tenugui, auch weil sie ein super gutes Mitbringsel darstellen. Und wenn man sie nicht aktiv verwendet, kann man sie noch immer wie Kunst aufhängen! 🙂

handtuch

Eine andere kleine Aufmerksamkeit, über die sich die meisten Leute freuen, sind diese kleinen Handtücher. Anders als die Tenugui sind sie aus Handtuchstoff, den wir im Westen auch kennen, und oft nicht bedruckt, sondern anderweitig eingefärbt. Ob das Muster nun schon im Material eingewebt ist oder draufgestickt wurde, ist dabei eigentlich egal.

Eines dieser kleinen Handtücher habe ich eigentlich immer dabei, im Sommer, um mir den Schweiß aus dem Gesicht zu wischen und zu allen Jahreszeiten, um mir die Hände abzutrocknen. Denn wie oft gibt es auf öffentlichten Toiletten keine Gelegenheit, sich die Hände zu trocknen, bzw. wie oft sieht die so aus, dass man sich damit nicht die Hände trocknen will? Genau.

Die kleinen Handtücher kosten zwischen 500 und 600Yen (4,20€ – 5€) und sind mit allen möglichen Motiven zu haben. Meine sind mit Disney-, Mumin- oder Ghibli-Charakteren versehen, es gibt aber auch kleine Handtücher von Vivienne Westwood oder Furla.

Für mich sind die kleinen Handtücher auf jeden Fall unabdingbarer als die Tenugui, aber Tenugui finde ich optisch ansprechender. 🙂

Was habt ihr lieber? Tenugui oder Minihandtücher?