Kurz nach unserer Hochzeit bekam ich von meinen Eltern eine Spiegelreflexkamera geschenkt. Davor hatte ich immer nur Kompaktkameras zum Fotografieren gehabt, die Spiegelreflexkamera war da eine ganz andere Liga.
Damals nahm ich sie mit nach Taiwan, wo die hohe Luftfeuchtigkeit ihr ziemlich zusetzte – also zumindest denke ich, dass es daran lag. Plötzlich ging der Spiegel manchmal nicht mehr richtig zu, was zu komplett überbelichteten Fotos führte. Da auf das Gerät noch Garantie war, gab ich sie beim Hersteller ab, der sie auch wieder reparierte. Leider trat das Problem kurze Zeit später erneut auf, und da war die Garantie dann schon abgelaufen.
2013 kaufte ich mir also die Pentax Q10, ein kleine Systemkamera. Die macht durchaus auch schöne Fotos, und dank des geringeren Gewichts war das auch nicht immer so eine Plackerei. Aber sie macht halt nicht so schöne Fotos wie die K-r. Und das ärgerte mich, denn letztendlich versauerte die K-r im Schrank, während ich mit der Q10 nicht so super zufrieden war.
Also beschloss ich die K-r für unseren Shikoku-Urlaub wieder zu entstauben. Es wäre einfach zu schade, sie nicht zu verwenden. Und siehe da: Das Problem mit dem Spiegel besteht nicht mehr. Nach langer Zeit im Schrank hat die Kamera scheinbar Selbstheilungskräfte entwickelt. 🙂 Finde ich persönlich jetzt nicht so schlecht. Mal schauen, ob das auch nach drei Tagen Shikoku noch so ist.
Wünscht mir Glück. 😉
Und ich habe natürlich kein neues Objektiv gekauft. Wirklich nicht. So glaubt mir doch! (F 1.8, 50mm 😀 )




