Zwar arbeite ich bei dem japanischen Ableger einer deutschen Firma, aber mein direkter Arbeitsbereich erstreckt sich seit über einem Jahr über Japan und Korea. Schon länger hatte ich mit meiner Chefin, die in Korea sitzt, geplant, dem Land einen Besuch abzustatten. Ende Januar hat es endlich geklappt. Natürlich in der kältesten Winterwoche des Jahres, man gönnt sich ja sonst nichts.
WeiterlesenAutor: Claudia
Japans Comedy-Szene live: Manzai
Ich lebe seit 15 Jahren in Japan. Natürlich kam ich ursprünglich auf die Idee, das Land der aufgehenden Sonne zu besuchen, weil ich japanische Kultur liebte: Anime, Manga, Musik, Mode. Mit den Jahren ließ das aber nach. Ich las kaum Manga, sah keine Anime, hörte lieber englischsprachige Musik.
Corona, und die Geburt meines Sohnes, brachten eine große Wende. Ich begann wieder Manga zu lesen und Anime zu sehen und ging auf Konzerte von japanischen Künstlern. Und ich nahm mir auch vor, einfach alles auszuprobieren. Mein Motto: Wenn’s doof ist, habe ich hinterher immerhin eine gute Geschichte zu erzählen!
Über kurz oder lang musste ich also bei japanischer Comedy ankommen.
WeiterlesenJapanische Buzzwords: Bleibt mir mit eurem Ikigai gestohlen
Japanisch ist eine schöne Sprache. Sie ist ganz anders aufgebaut als Deutsch und wo Deutsch sehr konkret ist, wird im Japanischen viel impliziert. Außerdem hat sie, wie jede Sprache, unübersetzbare Wörter: Komorebi (木漏れ日), das Sonnenlicht, das durch Laub fällt, z.B.
Und dann gibt es Wörter, die total übersetzbar sind, aber von der westlichen Welt mit einer tieferen Bedeutung versehen wurden und jetzt in der westlichen Firmenwelt ein Eigenleben angenommen haben. Die, die japanischsprachige Mitarbeiter verwirrt zurücklassen, während sich anderssprachige Executives gegenseitig zu ihrer Hipness beglückwünschen.
Vielleicht ist dieser Artikel ein wenig Therapie für mich und ihr müsst da jetzt auch durch.
WeiterlesenDas echte japanische Neujahr: Neujahrs-TV!
Es ist wieder soweit.
Das Ende des Jahres steht vor der Tür.
Nun wisst ihr wahrscheinlich schon, was man in Japan zu Neujahr macht: Man isst Soba-Nudeln (年越しそば Toshikoshisoba), geht am 1. Januar zum Schrein oder Tempel (初詣 Hatsumōde) und schlägt sich sonst den Bauch voll.
Ich liebe diesen gemächlichen und vor allem leisen Jahreswechsel in Japan. Was ich auch liebe: Das Neujahrsfernsehen.
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