Ein Hoch auf japanischen Rock und Pop: Das Tsuta Rock Festival

Seit letzter Woche ist der Frühling ganz offiziell da. Das bedeutet natürlich: Die Festival-Saison ist eröffnet. Auch dieses Jahr werde ich auf keines der großen Festivals fahren – entweder ist das Line Up nicht spannend genug, oder ich in in der Zeit nicht in Japan – aber zum Glück mangelt es in Japan nicht an Auswahl.

Ich hatte bereits vor Monaten ein Ticket für den letzten Tag des Tsuta Rock Festivals (ツタロックフェス) gekauft. Das Festival findet an drei Tagen in einigen der Messehallen in Makuhari in der Präfektur Chiba statt.

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Planlos in Gunma

Mein Mann und ich sind seit letztem Wochenende seit 15 Jahren verheiratet. In diesen 15 Jahren sind wir viel gereist. Seit der Geburt unseres Sohnes können wir das natürlich nicht mehr so spontan machen, wie früher.

Weil solche spontanen Ausflüge aber besonders viel Spaß machen, haben wir zur Feier unseres Hochzeitstages eine unglaublich schlecht geplante Reise unternommen. 🙂

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Ein Studentenviertel in Tokyo: Auf Gitarrensuche in Ochanomizu

Manchmal trifft man auf Ecken, in denen sich plötzlich eine bestimmte Art von Laden häuft. Auf meiner Seite des Bahnhofs stehen seit Kurzem drei Drogerien beinahe direkt nebeneinander. Was sich die Planer dabei gedacht haben, weiß ich nicht.

Es gibt aber auch Ecken in Tokyo, in denen die plötzliche Häufung von spezifischen Läden Sinn ergibt. Auf der Südseite des Bahnhofs Ochanomizu (御茶ノ水) findet man alles, was das Studentenherz begehrt. Was machen japanische Studenten, sobald sie die Oberschule abschließen? Natürlich, sie färben sich die Haare, lernen Gitarre zu spielen und schauen, wie sie am günstigsten in die Schneegebiete kommen, um Snowboard zu fahren.

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Ein Tag in Sendai

Vor einigen Wochen fuhr ich für ein Konzert nach Sendai. Die Stadt liegt etwa 370 km nördlich von Tokyo und ist mit dem Shinkansen innerhalb von eineinhalb Stunden zu erreichen.

Ich mag Sendai. Die Stadt ist relativ kompakt und es sind nicht so viele Leute unterwegs, wie in Toyko. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass die Stadt demnächst aussterben wird.

Auch touristisch ist Sendai eher übersichtlich. Die bekanntesten Orte konnte ich innerhalb von wenigen Stunden abklappern – und hätte ich mich ein wenig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auseinandergesetzt, wäre es sogar noch schneller gegangen.

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