Neuseeland, Tag 3: Huka Falls und Craters of the Moon.

Wir bretterten mit 100 über die Straßen Neuseelands um zum Lake Taupo zu kommen. Dieser größte See Neuseelands ist vor etwas mehr als 25 Tausend Jahren durch einen Vulkanausbruch entstanden. Generell lassen sich die meisten der natürlichen Wunder auf der Nordinsel Neuseelands irgendwie auf Vulkane zurückführen.

Auf Google Maps, unserem Navi-Ersatz für den gesamten Urlaub, sah ich aber einen kleinen Eintrag für „Huka Falls“ und baute kurzerhand einen Abstecher dorthin ein.

Die Huka-Wasserfälle befinden sich auf dem Waikato, dem längsten Fluss in Neuseeland. Dieser fließt vom Berg Ruapehu über den See Taupo bis in die tasmanische See.

Direkt in der Nähe der Wanderwege gibt es einen gut erreichbaren Parkplatz. Das führt natürlich dazu, dass dort ziemlich viele Leute unterwegs sind, der Schönheit der Landschaft tut das aber keinen Abbruch. Wie auch viele andere Gewässer ist der Waikato bei den Huka Falls sehr klar und hat eine schöne blaue Farbe.

Eine ganz andere Landschaft erwartet einen bei den Craters of the Moon (Mondkratern), die nur sechs Minuten entfernt liegen. Diese Vielfalt hat mich an Neuseeland absolut fasziniert!

Nachdem man den absolut vertretbaren Eintrittspreis (8$) bezahlt hat, erstreckt sich vor einem eine Landschaft, die einige Leute vielleicht an den Mond, uns aber irgendwie eher an die Totensümpfe vor Mordor erinnert hat. Der starke Sulfurgeruch trug durchaus dazu bei. 😀

Diese Landschaft gehört zu einem riesigen geothermalen Feld. Dieses wird durch ein nahgelegenes Kraftwerk genutzt, was dazu geführt hat, dass es in der Gegend zwar keine Geysire (heißen Fontänen) mehr gibt, dafür aber die Temperaturen in diesem Tal anstiegen was die Bildung der Krater zur Folge hatte.

Wenn man schon einmal in der Gegend ist, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Wer aber schon die heißen Quellen in Rotorua, dort waren wir am nächsten Tag, gesehen hat, den werden die Mondkrater nicht mehr vom Hocker reißen.

Mein Käppi ist von Offcut und aus Schnittabfall der Textilindustrie 🙂

Eigentlich wollten wir auch auf dem See Taupo mit einem Boot fahren und uns Maori Steingravuren ansehen, aber an der Touristeninformation warnte man uns, dass eine Bootsfahrt aufgrund des starken Windes nichts für Leute mit schwachem Magen sei. Ratet mal, wem auf Booten sowieso schon sehr schnell schlecht wird. 😉 Leider hatten wir über die nächsten Tage nicht die Möglichkeit, das nachzuholen. Jedes Mal, wenn wir online nachsahen, war der Wind noch zu stark.

5 Gedanken zu „Neuseeland, Tag 3: Huka Falls und Craters of the Moon.

  1. Anna sagt:

    Ich lese schon seit ein paar Jahren still mit und liebe deine Art zu schreiben! Sehr anschaulich, sehr abwägend, tolle Einblicke in das Leben in Japan, tolle Reiseberichte!
    Aber auch du wirst nicht zwei Mal den Tag 3 in Neuseeland erlebt haben? ;-))

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