Ein Tag in Sendai

Vor einigen Wochen fuhr ich für ein Konzert nach Sendai. Die Stadt liegt etwa 370 km nördlich von Tokyo und ist mit dem Shinkansen innerhalb von eineinhalb Stunden zu erreichen.

Ich mag Sendai. Die Stadt ist relativ kompakt und es sind nicht so viele Leute unterwegs, wie in Toyko. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass die Stadt demnächst aussterben wird.

Auch touristisch ist Sendai eher übersichtlich. Die bekanntesten Orte konnte ich innerhalb von wenigen Stunden abklappern – und hätte ich mich ein wenig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auseinandergesetzt, wäre es sogar noch schneller gegangen.

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Morioka und die Magie von Ihatov: Ein literarischer Ausflug

Ende Oktober verbrachte unser Sohn eine Nacht bei seinen Großeltern und wir fuhren ins gelobte Land: Nach Ihatov.

Klingt nicht sehr japanisch? Ihatov ist ein utopischer Sehnsuchtsort, den der japanische Schriftsteller Miyazawa Kenji (宮沢賢治) auf Grundlage der Präfektur Iwate (岩手県 Iwate-ken) erschuf. Miyazawa liebte seine Heimat und als einer der bekanntesten Söhne der Präfektur ist er überall präsent.

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Hakodate im kalten Herbst.

Natürlich hoffen wir alle, dass unsere Urlaube mit angenehmen Temperaturen und blauem Himmel gesegnet sind. Leider ist keiner von uns ein Wettergott (falls doch: Schreibt mir eine E-Mail, ich brauche euch!), weswegen es durchaus vorkommen kann, dass das Wetter einem einen fetten Strich durch die Rechnung macht.

Sowohl am zweiten wie auch am dritten Tag in Hakodate geschah genau das.

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