Ein Hoch auf japanischen Rock und Pop: Das Tsuta Rock Festival

Seit letzter Woche ist der Frühling ganz offiziell da. Das bedeutet natürlich: Die Festival-Saison ist eröffnet. Auch dieses Jahr werde ich auf keines der großen Festivals fahren – entweder ist das Line Up nicht spannend genug, oder ich in in der Zeit nicht in Japan – aber zum Glück mangelt es in Japan nicht an Auswahl.

Ich hatte bereits vor Monaten ein Ticket für den letzten Tag des Tsuta Rock Festivals (ツタロックフェス) gekauft. Das Festival findet an drei Tagen in einigen der Messehallen in Makuhari in der Präfektur Chiba statt.

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Fernservice auf der Schiene

Bahnfahren in Japan ist ein wenig anders als in Deutschland. Wir müssen z.B. nicht jedes Mal bibbern, ob unsere Bahn überhaupt fahren wird. Bis auf die relativ hohen Kosten ist Bahnfahren in Japan für mich so, wie es sein sollte: Schnell, bequem, sauber, leise.

Außerdem sorgen die Bahnunternehmen mit verschiedenen Aktionen immer wieder dafür, dass ein wenig Aufregung in die Sache kommt. Auf einem kleinen Ausflug nach Sendai habe ich zwei Angebote in Anspruch genommen, die das Bahnfahren, Technologie und das Fan-Dasein miteinander verknüpfen.

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Japans Comedy-Szene live: Manzai

Ich lebe seit 15 Jahren in Japan. Natürlich kam ich ursprünglich auf die Idee, das Land der aufgehenden Sonne zu besuchen, weil ich japanische Kultur liebte: Anime, Manga, Musik, Mode. Mit den Jahren ließ das aber nach. Ich las kaum Manga, sah keine Anime, hörte lieber englischsprachige Musik.

Corona, und die Geburt meines Sohnes, brachten eine große Wende. Ich begann wieder Manga zu lesen und Anime zu sehen und ging auf Konzerte von japanischen Künstlern. Und ich nahm mir auch vor, einfach alles auszuprobieren. Mein Motto: Wenn’s doof ist, habe ich hinterher immerhin eine gute Geschichte zu erzählen!

Über kurz oder lang musste ich also bei japanischer Comedy ankommen.

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Fan-Dasein sei Dank: Das erste Mal seit 20 Jahren im Theater

Wann wart ihr das letzte Mal im Theater?

Ich wahrscheinlich während meiner Schulzeit. Zuletzt haben wir uns “Die Leiden des jungen Werther” angesehen. Zwar fand ich Theater nie schrecklich langweilig, aber besonders aufregend war es auch nicht. Insgesamt halt etwas dröge.

Anfang des Jahres hatte ich mir dennoch vorgenommen, mal wieder etwas auf der Bühne zu sehen. In Tokyos Theatern laufen unzählige Theaterstücke und Musicals, warum also nicht? Doch wie es so oft ist: Man kommt ja zu nichts und dann ist es plötzlich Dezember.

Aber auch diesmal hat mich mein Fan-Dasein gerettet! Viva Oshikatsu!

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