Super Kabuki: Zwischen Tradition und “Prinzessin Mononoke”

Der japanische Film mit dem höchsten Einspielergebnis im letzten Jahr war ein Anime-Film: “Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – The Movie: Infinity Castle” erzielte sagenhafte 210 Millionen Euro an der Kinokasse. Unter den Top 5 befand sich tatsächlich nur ein Realfilm. Auf Platz 2 landete “Kokuhō” mit noch immer stattlichen 105 Millionen Euro.

Dass Anime-Filme zu beliebten Serien viel Geld einspielen ist keine Überraschung. Dass ein 3-stündiger Film über die klassische japanische Theaterform Kabuki (歌舞伎) das gleiche tut, ist sensationell. Der Film lief mehr als ein Jahr lang in den japanischen Kinos und ist der erfolgreichste japanische Realfilm aller Zeiten.

Ein wenig trug ich dazu auch bei, ich war aus reiner Neugier nämlich auch im Kino. Danach nahm ich mir vor, 2026 Kabuki live zu sehen. Und weil ich zumindest meist eine Frau meiner Worte bin, und sich eine gute Gelegenheit bot, setzte ich dieses Vorhaben Anfang Juli um. Es ging ins “Prinzessin Mononoke”-Kabuki.

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20 Jahre durch die Zeit springen: Die “The Creative Origins of Mamoru Hosoda”-Ausstellung

Es gibt einige Anime-Regisseure, die Haushaltsnamen sind. Dazu zählen neben dem im Ausland sicher bekanntesten Miyazaki Hayao vom Studio Ghibli, auch der zu früh verstorbene Kon Satoshi (“Perfect Blue”, “Paprika”), der seit Jahren Hits produzierende Shinkai Makoto (“5 Centimeters per Second”, “Your Name”) und Hosoda Mamoru (“Das Mädchen, das durch die Zeit sprang”, “Belle”).

Letzterem widmete das 2024 eröffnete Creative Museum Tokyo anlässlich des 20. Jubiläums der Veröffentlichung seines Films “Das Mädchen, das durch die Zeit sprang” eine Ausstellung.

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Ein Hoch auf japanischen Rock und Pop: Das Tsuta Rock Festival

Seit letzter Woche ist der Frühling ganz offiziell da. Das bedeutet natürlich: Die Festival-Saison ist eröffnet. Auch dieses Jahr werde ich auf keines der großen Festivals fahren – entweder ist das Line Up nicht spannend genug, oder ich in in der Zeit nicht in Japan – aber zum Glück mangelt es in Japan nicht an Auswahl.

Ich hatte bereits vor Monaten ein Ticket für den letzten Tag des Tsuta Rock Festivals (ツタロックフェス) gekauft. Das Festival findet an drei Tagen in einigen der Messehallen in Makuhari in der Präfektur Chiba statt.

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Fernservice auf der Schiene

Bahnfahren in Japan ist ein wenig anders als in Deutschland. Wir müssen z.B. nicht jedes Mal bibbern, ob unsere Bahn überhaupt fahren wird. Bis auf die relativ hohen Kosten ist Bahnfahren in Japan für mich so, wie es sein sollte: Schnell, bequem, sauber, leise.

Außerdem sorgen die Bahnunternehmen mit verschiedenen Aktionen immer wieder dafür, dass ein wenig Aufregung in die Sache kommt. Auf einem kleinen Ausflug nach Sendai habe ich zwei Angebote in Anspruch genommen, die das Bahnfahren, Technologie und das Fan-Dasein miteinander verknüpfen.

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