Reisen in Zeiten von Corona: Darf man das?

Wer hier schon ein wenig mitliest weiß, dass wir eigentlich jedes Jahr ziemlich viel verreisen. Letztes Jahr war ich in, und jetzt muss ich einmal luftholen, Neuseeland, Shanghai, Yamaguchi, Shimane, Nagano und Hiroshima.

Ende Januar waren wir dann noch einmal mit den Schwiegereltern in Kagawa, doch dann kam Corona. Eigentlich hatten wir geplant als letzte Reise vor der Geburt unseres Sohns nach Niigata im Norden zu fahren, doch dann wurde uns mit Hinweis auf die Situation in unserer Präfektur die Übernachtungsmöglichkeit storniert.

Es juckt uns also in den Füßen. Aber ist es überhaupt vertretbar jetzt in den Urlaub zu fahren?

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Für immer nur zu Gast?

Seit neun Jahren lebe ich in Japan. Ich zahle Steuern und Rentenbeiträge, habe einen Hauskredit aufgenommen, zwei Katzen aus dem Tierheim gerettet und dieses Jahr sogar dazu beigetragen, dass die japanische Bevölkerung ein ganz klein wenig langsamer schrumpft.

Obwohl sich inzwischen mein ganzes Leben in Japan befindet – ich habe nicht einmal mehr einen Karton mit alten Sachen in Berlin – möchte ich meine deutsche Staatsbürgerschaft behalten.

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Der erste Schreinbesuch.

In der Schwangerschaft besucht man einen Schrein, um für eine sichere Geburt zu beten. Wenn das Kind dann da ist, besucht man nach einem Monat noch einmal einen Schrein (oft denselben), um sich erstens bei den Göttern zu bedanken und zweitens für ein gesundes Aufwachsen des Kindes zu beten. Das Ganze nennt sich Omiya-Mairi (お宮参り) oder Hatsu-Mairi (初参り).

Mehr: Sichere Geburt dank der Götter.

Wir waren natürlich wieder bei “unserem” Schrein, bei dem wir auch schon geheiratet haben. Das ist kein besonders pompöses oder bekanntes Gebäude, aber wir fühlen uns dort immer sehr wohl. 🙂

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