Historische Burgen und Gärten im Land der Sonne, Okayama.

Okayama (岡山県) ist eine Präfektur, die die meisten auf dem Weg nach Hiroshima nur durchfahren. Zwischen Hyōgo (Kōbe, Himeji) und Hiroshima gelegen verblasst sie einfach ein wenig. Aber als wir beschlossen, mit meinen Eltern im Herbst irgendwo hinzufahren, war sie schnell in der näheren Auswahl.

Die Gründe waren dieselben, wie bereits in Nara vor einem Jahr: Die Touristenorte sind sehr zentriert, nicht all zu viele Leute verlaufen sich unter der Woche dorthin und es gibt viel Platz für unseren Sohn zum Laufen.

Außerdem ist Okayama die Präfektur mit den wenigsten Regentagen im ganzen Land!

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Filmzeit: Vom Muttersein – Bosei (母性).

Mein Mann mag keine Filme, die ihn verunsichert zurücklassen. Für ihn sollen Filme hauptsächlich Entspannung bieten. Ich hingegen habe kein Problem mit schwierigen Filmen. Also ging ich letztens alleine ins Kino.

Ein weiteres Buch von Minato Kanae wurde verfilmt. Minato ist nicht dafür bekannt, vor den Abgründen der menschlichen Psyche zurückzuschrecken: In ihrem 2010 verfilmten Roman “Geständnisse” (auch auf Deutsch erhältlich, ISBN 3328102914, auf zum Buchladen!) geht es darum, wie eine Lehrerin sich an den jugendlichen vermeintlichen Mördern ihrer 4-jährigen Tochter rächt.

Auch im neuen Film “Bosei” (母性), oder “Mutterschaft”, geht es um Mütter.

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Freie Sicht auf den Fuji: Ein Tagesausflug nach Yamanashi.

Meine Eltern besuchen Japan seit nunmehr 13 Jahren ziemlich regelmäßig. Wir waren zusammen auf Okinawa, in Kanazawa und in Hiroshima. Nur eines hatten wir noch nicht geschafft: Einmal den heiligen Berg der Japaner, den Fuji, aus der Nähe sehen.

Bisher war es gar nicht so einfach, von Tokyo aus zu den schönsten Aussichtsorten zu gelangen. Seit 2019 gibt es nun zum Glück einen Express, der direkt von Shinjuku bis zum Bahnhof Kawaguchiko (河口湖) fährt: Den “Fuji Kaiyuu” (富士回遊), auf Englisch “Fuji Excursion”.

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