Halloween!

IMG_20130927_163536Seit letzter Woche stehen alle Zeichen auf Halloween. Einige Läden dekorieren, es gibt haufenweise Zeug zu kaufen und viele Süßigkeiten gibt es jetzt auch in der Halloween-Version. Sie sind dann entweder einfach nur speziell eingepackt oder mit Kürbis- oder Kürbispudding-Geschmack. Dummerweise mag mein Mann Kürbis gar nicht, und wir essen nicht schrecklich viele Süßigkeiten. Eine Packung Halloween-Koalas habe ich mir natürlich trotzdem gegönnt. 😉

Im Disneyland ist natürlich auch Halloween angesagt, aber dieses Jahr werde ich das wohl nicht sehen. Um ehrlich zu sein ändert sich in der Dekoration von Jahr zu Jahr aber eh eher wenig, deswegen ist das kein riesiger Verlust. Nur die Kinder auf Arbeit waren natürlich alle schon da…

1380581933048Auf Arbeit bin ich dieses Jahr Halloween-Verantwortliche. Am 31. Oktober kommen alle Kinder in Verkleidung zum Kindergarten, wir erzählen gruselige Geschichten und holen uns dann von draußen positionierten Helfer-Eltern Süßigkeiten ab. Um die Häuser zieht man in Japan eher nicht, generell ist Halloween kein besonders großes Event. Mal wieder was aus Amerika übernommen und dann nur halbherzig umgesetzt. 😉

Wenn mein Kostüm ankommt, zeige ich es euch natürlich, aber ich war dieses Jahr superfaul.

Viel Spaß in den Wochen vor Halloween, in denen ihr damit so zugeschüttet werdet, dass auch jegliche Lust drauf vergeht! 🙂

Tiere in Kisten.

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Leider kein Extrembeispiel sondern ein x-beliebiger Laden.

Japanische Tierläden haben mich am Anfang komplett geschockt. Während in Deutschland im Laden eigentlich nur kleine Haustiere verkauft werden, gibt es in Japan auch Hunde und Katzen zu kaufen. Die verbringen zumindest den Tag* in unglaublich kleinen Boxen, können sich kaum bewegen, haben keinerlei Interaktion mit anderen Tieren und werden begafft.

* Weiß jemand, was nach den Öffnungszeiten mit denen passiert?

Die Tiere sind natürlich unglaublich niedlich, aber vor allem die Katzen maunzen den ganzen Tag. Ich wette, dass darauf auch komplett gesetzt wird, dass die Tiere aus Mitleid gekauft werden.

Eine kleine Munchkin.

Eine kleine Munchkin.

In einem anderen Schaukasten fand sich auch ein vier Monate alter Golden Retriever, der allein mit seinem Körper schon fast die Hälfte des Käfigs einahm. Ganz gesund kann das für die Tiere nicht sein.

Ich möchte unbedingt irgendwann einmal eine Katze halten, aber ich weiß jetzt schon, dass ich keine in einem Tierladen kaufen werde. Egal wie gern ich die kleinen Tierchen alle in meine Tasche gestopft und gerettet hätte.

Es gibt auch in Japan Tierheime, Vereine und Privatpersonen, die Straßenkatzen aufsammeln, erwachsene Tiere sterilisieren und weitervermitteln. Wenn man bei Google nach 里親 (Sato-oya; Pflegeeltern) sucht, findet man haufenweise Seiten, über die Tiere vermittelt werden. Auf ペットのおうち(Petto no O-uchi) findet man auch immer ein paar Sätze darüber, woher die Tiere kommen.

Am liebsten würde ich die Katzen natürlich alle aufnehmen, aber erstmal brauchen wir eine Wohnung, in der man Tiere halten darf. 😉

(Preise für die Katzen im oberen Foto: American Curl für 228,000Yen (ca. 1.700€), RagaMuffin für 148,000Yen (ca. 1.100€) heruntergesetzt auf 120,000Yen (ca. 910€), Britisch Kurzhaar für 208,000Yen (ca. 1.600€), Munchkin für 268,000Yen (2.030€) heruntergesetzt auf 230,000Yen (1.7000€))

Wieder auf Start?

IMGP8869Hier erwähne ich es nur selten, aber ich habe tatsächlich noch immer Koreanischunterricht. Privat, was auch daran liegt, dass ich in Gruppen Probleme habe, wenn es zu schnell oder zu langsam geht. Ich bin laut meiner Lehrerin sehr schnell mit Grammatik und meine Aussprache ist auch nicht ganz schlecht. Dafür kann ich mir keine Vokabeln merken…

Auf jeden Fall ist meine eigentliche Lehrerin hauptsächlich Übersetzerin, was sie zwar selbst super anstrengend findet, aber mehr Geld einbringt. Wegen eines Jobs in der Richtung ist sie jetzt für mehrere Monate in Korea, ich brauche also eine Vertretungslehrerin.

Die hat sie mir auch vermittelt, wir haben uns letzten Donnerstag getroffen und ich hab mich so über mich geärgert! Das Ding ist nämlich, dass ich im August und September kaum Unterricht hatte, und deswegen das Gefühl habe, alles vergessen zu haben. Wenn ich etwas gefragt werde, kann ich nur mit großen Augen starren, weil ich die Frage nicht verstehe. Lesen und Schreiben klappt, da hat man ja auch Zeit. Aber irgendwie muss ich mehr sprechen.

Das ist sicher auch für die Lehrerin etwas eigenartig und ich werde natürlich total paranoid, dass sie denkt, ich wäre dumm. Meine größte Angst sowieso. 😉

Also werde ich mich mal wieder dahinter klemmen. 화이팅!