Schwanger in Japan: Die Suche nach dem perfekten Namen.

Manchmal steht er schon fest, bevor das neue Familienmitglied das Licht der Welt erblickt, manchmal muss man erst einmal ins Gesicht des Neugeborenen schauen um dann sagen zu können „Jo, das ist eindeutig eine Marianne“: Der Vorname.

Namen sind wichtig, weswegen (hoffentlich) kein Elternteil die Wahl auf die leichte Schulter nimmt. Doch wo man in Deutschland teils bereits an der richtigen Kombination von 26 Buchstaben verzweifelt („Sarah mit oder ohne H?“), kommt im Japanischen eine ganze weitere Dimension hinzu: Die Kanji.

Diesmal möchte ich euch in meine ganz persönliche Hölle die Namenssuche auf Japanisch entführen.

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Neue Kanji im Alltagsgebrauch?

Für viele Japanischlerner sind die komplexen Schriftzeichen, oder Kanji, der Endgegner. Es gibt eine unendlich erscheinende Anzahl von ihnen, und dann haben die meisten Kanji auch noch verschiedene Lesungen.

Japaner lernen Kanji in der Schule. Natürlich werden ihnen dabei nicht alle etwa 50.000 Schriftzeichen beigebracht, sonst würde ihnen gar nichts anderes mehr beigebracht werden können. Stattdessen gibt es eine kurze Liste von nur 2136 Kanji, die im allgemeinen Sprachgebrauch sind. Diese werden Jōyō-Kanji genannt.

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Die die Kunst mit sich herumtragen.

Mein Mann lernt derzeit Lokalpräpositionen. Das ist gar nicht so einfach, denn vieles gibt es zwar auch sowohl im Englischen als auch im Japanischen, wird aber anders verwendet. „Aus“ ist so ein Wort, das wir im Deutschen viel verwenden. In solchen Fällen haue ich meinem Mann so lange Beispielsätze an den Kopf, bis einer hoffentlich hängen bleibt. Manchmal entstehen daraus absurde Gespräche. 🙂

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