Ein Tag in Sendai

Vor einigen Wochen fuhr ich für ein Konzert nach Sendai. Die Stadt liegt etwa 370 km nördlich von Tokyo und ist mit dem Shinkansen innerhalb von eineinhalb Stunden zu erreichen.

Ich mag Sendai. Die Stadt ist relativ kompakt und es sind nicht so viele Leute unterwegs, wie in Toyko. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass die Stadt demnächst aussterben wird.

Auch touristisch ist Sendai eher übersichtlich. Die bekanntesten Orte konnte ich innerhalb von wenigen Stunden abklappern – und hätte ich mich ein wenig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auseinandergesetzt, wäre es sogar noch schneller gegangen.

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Fernservice auf der Schiene

Bahnfahren in Japan ist ein wenig anders als in Deutschland. Wir müssen z.B. nicht jedes Mal bibbern, ob unsere Bahn überhaupt fahren wird. Bis auf die relativ hohen Kosten ist Bahnfahren in Japan für mich so, wie es sein sollte: Schnell, bequem, sauber, leise.

Außerdem sorgen die Bahnunternehmen mit verschiedenen Aktionen immer wieder dafür, dass ein wenig Aufregung in die Sache kommt. Auf einem kleinen Ausflug nach Sendai habe ich zwei Angebote in Anspruch genommen, die das Bahnfahren, Technologie und das Fan-Dasein miteinander verknüpfen.

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Anime-Schauplätze in echt erleben

Wenn man in Japan unterwegs ist, befindet man sich manchmal plötzlich in einer Szene aus einem Anime.

Viele Manga und Anime nehmen sich echte Orte als Vorlage für ihre Schauplätze. Das bedeutet natürlich, dass man sie als Fan tatsächlich besuchen kann! Auf Japanisch nennt man das Seichi Junrei (聖地巡礼), oder Wallfahrt. Für Fans sind es eben heilige Orte. 😉

Die etwas andere Art, Japan zu entdecken! 🙂

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