Sumō: Sogar während eines Taifuns ausverkauft

Manchmal werde ich gefragt, was man während seines Japanurlaubs machen soll, wenn ein Taifun vorhergesagt wird. Meine Antwort ist für gewöhnlich: Möglichst wenig nach draußen gehen und notfalls einfach einen Tag im Hotel verbringen.

Meist halte ich mich auch selbst an meine guten Ratschläge, aber letzten Montag nicht – Meine Schwiegermutter hatte nämlich Tickets fürs Sumō ergattert. Davon kann mich doch so ein kleiner Taifun nicht abhalten!

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Die Top 5 Japans unpopulärster Reise-Präfekturen

Wer in den letzten Jahren in den Touristenorten Japans unterwegs ist, weiß: Es ist voll. Vor allem Kyoto ist ein Symbol für Übertourismus, wenn die Massen auf den Straßen zwischen Tempeln und Schreinen dicht an dicht stehen.

Jeder, der schon einmal abseits der touristischen Pfade gereist ist, weiß aber auch, dass das Problem räumlich stark eingegrenzt ist. Tokyo sieht die meisten Reisenden, darauf folgen Osaka und Kyoto. Das weiß ich so genau, weil die japanische Tourismusbehörde einen Bericht dazu veröffentlicht hat. In diesem werden u.a. die Zahlen der Übernachtungen pro Präfektur veröffentlicht.

Wenn bekannt ist, wo die meisten Menschen übernachten, weiß man natürlich auch das Gegenteil: Wo übernachten denn die wenigsten Leute? Wo sind die Straßen nicht überfüllt?

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Der Geburtsort des japanischen Buddhismus: Der Hieizan-Enryaku-Tempel in Shiga

In Japan gibt es um die 55.000 Conbinis, 24-Stunden-Läden. Man findet an jeder Ecke einen, innerhalb von zehn Minuten Laufentfernung von meinem Haus stehen sieben.

Aber: Es gibt in Japan sogar über 77.000 buddhistische Tempel. Die meisten sind klein und eher unscheinbar, aber einige haben große historische Relevanz. Zu letzterer Kategorie zählt der Enryaku-Tempel (延暦寺 Enryaku-ji) auf dem Berg Hiei (比叡山 Hiei-zan) in Shiga an der Grenze zur Präfektur Kyoto.

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Wie wir in Hikone echte Prominenz trafen

Kennt einer von euch die Präfektur Shiga (滋賀県 Shiga-ken)?

Die meisten, die schon einmal in Japan waren, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Shiga gefahren, ohne es zu bemerken. Die Präfektur liegt direkt östlich von Kyoto und das ist auch ihr größtes Problem: Kyoto überschattet sie einfach.

Umso besser für uns, so konnten wir ganz entspannt und ohne Menschenmassen reisen.

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