Nicht nur Sonne, Sand und Meer: Der Yambaru-Nationalpark in Okinawas Norden

In Japan gibt es eine Regelung, die viele Feiertage auf Montage legt und somit für lange Wochenenden sorgt. Der Sporttag im Oktober ist so ein Feiertag. Wir nahmen uns noch zwei Tage zusätzlich frei und flogen mit meinen Schwiegereltern nach Okinawa.

Okinawa ist die südlichste Präfektur Japans, mit wunderschönem blauen Meer und weißen Sandstränden. Ursprünglich war Okinawa ein eigenes Königreich, Ryūkyū, welches aber 1879 von Japan annektiert wurde. Für Menschen vom japanischen Festland ist Okinawa die zweitbeliebteste innerjapanische Reisegegend – die beliebteste ist Hokkaidō im hohen Norden.

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Sumō: Sogar während eines Taifuns ausverkauft

Manchmal werde ich gefragt, was man während seines Japanurlaubs machen soll, wenn ein Taifun vorhergesagt wird. Meine Antwort ist für gewöhnlich: Möglichst wenig nach draußen gehen und notfalls einfach einen Tag im Hotel verbringen.

Meist halte ich mich auch selbst an meine guten Ratschläge, aber letzten Montag nicht – Meine Schwiegermutter hatte nämlich Tickets fürs Sumō ergattert. Davon kann mich doch so ein kleiner Taifun nicht abhalten!

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Die Top 5 Japans unpopulärster Reise-Präfekturen

Wer in den letzten Jahren in den Touristenorten Japans unterwegs ist, weiß: Es ist voll. Vor allem Kyoto ist ein Symbol für Übertourismus, wenn die Massen auf den Straßen zwischen Tempeln und Schreinen dicht an dicht stehen.

Jeder, der schon einmal abseits der touristischen Pfade gereist ist, weiß aber auch, dass das Problem räumlich stark eingegrenzt ist. Tokyo sieht die meisten Reisenden, darauf folgen Osaka und Kyoto. Das weiß ich so genau, weil die japanische Tourismusbehörde einen Bericht dazu veröffentlicht hat. In diesem werden u.a. die Zahlen der Übernachtungen pro Präfektur veröffentlicht.

Wenn bekannt ist, wo die meisten Menschen übernachten, weiß man natürlich auch das Gegenteil: Wo übernachten denn die wenigsten Leute? Wo sind die Straßen nicht überfüllt?

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