Ein Hoch auf japanischen Rock und Pop: Das Tsuta Rock Festival

Seit letzter Woche ist der Frühling ganz offiziell da. Das bedeutet natürlich: Die Festival-Saison ist eröffnet. Auch dieses Jahr werde ich auf keines der großen Festivals fahren – entweder ist das Line Up nicht spannend genug, oder ich in in der Zeit nicht in Japan – aber zum Glück mangelt es in Japan nicht an Auswahl.

Ich hatte bereits vor Monaten ein Ticket für den letzten Tag des Tsuta Rock Festivals (ツタロックフェス) gekauft. Das Festival findet an drei Tagen in einigen der Messehallen in Makuhari in der Präfektur Chiba statt.

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Anime-Schauplätze in echt erleben

Wenn man in Japan unterwegs ist, befindet man sich manchmal plötzlich in einer Szene aus einem Anime.

Viele Manga und Anime nehmen sich echte Orte als Vorlage für ihre Schauplätze. Das bedeutet natürlich, dass man sie als Fan tatsächlich besuchen kann! Auf Japanisch nennt man das Seichi Junrei (聖地巡礼), oder Wallfahrt. Für Fans sind es eben heilige Orte. 😉

Die etwas andere Art, Japan zu entdecken! 🙂

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Schlamm und Freude: Ein Festival in Osaka

Manche Reisen stehen unter keinem guten Stern.

Es begann damit, dass mein Bahnticket und Hotel für Osaka storniert wurden, weil ich die E-Mail, dass ich eine andere Abfahrtszeit wählen solle, übersehen hatte. In der Zwischenzeit waren die Preise für Hotels noch weiter angestiegen und ich zahlte über 10.000 ¥ (ca. 61 €, weil der Yen derzeit ein Witz ist) mehr als ursprünglich.

Und dann wurde diese Wettervorhersage auch einfach nicht besser. Angesagt war Regen. Kein Nieseln, sondern richtiger Regen. Land unter. Während ich Tickets für ein Festival und die Expo – beides selbstverständlich draußen stattfindend – hatte.

Das Wochenende in Osaka hätte also eine absolute Katastrophe werden können – wurde es aber nicht.

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Warum Japan noch CDs kauft

In Shibuya steht an der Bahnstrecke ein Gebäude, in dem auf acht Stockwerken etwas verkauft wird, das in großen Teilen der Welt vollkommen aus der Mode geraten ist: CDs.

Tower Records, ursprünglich aus Amerika stammend, in Japan aber seit 2002 in japanischem Besitz, besteht an diesem Ort seit 1981. In ganz Japan gibt es etwa 70 Läden. Ein Besuch letztens weckte meine Neugierde: Wie kann das in Zeiten von Spotify und YouTube überhaupt funktionieren?

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