Dieses Jahr war der tokyoter Herbst leider verhältnismäßig kalt, weswegen die Laubfärbung etwas früher als normalerweise begann. Wenn man dann, wie ich, erst recht spät auf den Trichter kommt, dass man Fotos schießen gehen sollte, sind recht viele Bäume leider schon ziemlich kahl. Trotzdem zeige ich euch heute zwei Orte in Tokyo, die sich fürs Laubgucken hervorragend eignen, und einen außerhalb von Tokyo für die Pointe des Artikels. 😉
Autor: Claudia
Frisch vom Fischmarkt: Austern.
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit lassen Büros noch einmal das Jahr Revue passieren und unternehmen etwas zusammen. In Japan ist es die Zeit der Bōnenkais (忘年会), was ich immer ganz lapidar als Jahres-End-Feier übersetze, aber eigentlich “das Jahr vergessen-Treffen” heißt. Man trinkt Alkohol.
Gastbeitrag: Einmal von Fukuoka nach Tokyo.
Wir ihr wisst, schreibe ich diesen Blog sehr stark aus meiner Sicht: Ende 20, verheiratet, weiblich, lebt in Japan. Manchmal ist es aber auch ganz spannend von Leuten zu hören, die Japan im Urlaub erlebt haben, aber nicht nur dafür einen Blog einrichten wollen. 🙂 Mein Leser Alex hat mir angeboten, einen Gastbeitrag über seine Reise zu schreiben. Für ihn ging es über Korea mit der Fähre nach Fukuoka und dann weiter in den Norden.
Alex hat nach seinem Studium in Berlin, Oslo und Rotterdam das digitale Verbrauchermagazin Kaufberater.io mitgegründet. Seine Leidenschaft ist das Reisen und digitale Geschäftsmodelle. Neben den USA reist er sehr gerne im asiatischen Raum. Dabei haben es ihm besonders Japan und Südkorea angetan.
Kurz eingeschoben: Aus dem Paradies verstoßen.
Letztens vormittags, auf dem Weg vom Fitnessstudio nach Hause.
Mein Mann: Was willst du heute noch machen?
Ich: Ich weiß nicht, aber wir können Deutsch lernen. 😀
Er (weinerlich): Warum muss ich zweimal am Tag Deutsch lernen?
Ich: Man kann gar nicht genug Deutsch lernen, wenn man ein echter Deutscher werden will. Eines Morgens wachst du dann auf und hast blaue Augen und blonde Haare.
Er: Ja ja, ich bin dann ein echter Deutscher.
Ich: Dann brauchst du aber auch einen deutschen Namen.
Er: Ich heiße dann Adam. Adam im Paradies.
Ich: Und ich bin dann…?
Er: Apfel.
Ich: Nicht Eva?!
Er: Nein, Apfel. Adam und Apfel.
So viel dazu. 😀